Ratshausen "Schönste Aussicht im Kreis" für Radler

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Freuen sich über die Radstrecke: die Straßenbauamtler Franz-Josef Sauter, Richard Heberle, Hartwig Müller und Jürgen Dreher sowie Landrat Günther-Martin Pauli und Bürgermeister Heiko Lebherz (von links). Foto: Schütz Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Larissa Schütz

Ratshausen. Die Bauarbeiten unterhalb des Plettenbergs haben begonnen: Aus dem holprigen Feldweg, der Ratshausen und Hausen am Tann verbindet, soll noch bis Ende des Monats ein familienfreundlicher Rad- und Wanderweg werden.

"Wenn das Wetter mitmacht, beginnen wir noch 2012 mit den Bauarbeiten", hatte Heiko Lebherz, Bürgermeister der Gemeinden Ratshausen und Hausen am Tann, im September angekündigt. Das Wetter spielte tatsächlich mit: Bereits am Dienstag haben die Arbeiten am Feldweg beim Wanderparkplatz zwischen den beiden Ortschaften begonnen.

"Der Radweg ist ein lang ersehntes Projekt", meinte Lebherz. "Schließlich gibt es hier auch die schönste Aussicht der ganzen Zollernalb." Die Rad- und Wanderstrecke werde regelmäßig genutzt, nicht zuletzt wegen des Wanderparkplatzes, so Lebherz. Es gäbe ja auch nur eine Park-Alternative an der Hauptverkehrsstraße.

Auch diese war als Ausgangspunkt des Radweges im Gespräch, sei jedoch schnell verworfen worden, erklärte Landrat Günther-Martin Pauli: "Dort gibt es zuviel versiegelte Natur."

Der künftige Fahrradweg ist bereits durchweg vorhanden und wird nur stellenweise im Unterbau verbessert sowie mit einer Tragdeckschicht befestigt. Zunächst müssen Schadstellen behoben werden, die Radfahrern unter Umständen gefährlich werden können.

Mit dem neuen Weg ergänzen 2270 Meter Strecke – 1320 davon liegen auf Ratshausener Gemarkung – das Radwegnetz im Zollernalbkreis. "Wir sind dabei, dieses Netz zu verdichten", berichtet Pauli. "Fahrradwege sind sehr gefragt, und wir sind über jede Ergänzung dankbar." Daher übernimmt der Landkreis auch die Hälfte der anfallenden Kosten. Die Verbindung zwischen Ratshausen und Hausen am Tann kommt dem Kreisziel also sehr entgegen – und verzahnt die beiden Gemeinden, die schon immer eng zusammengearbeitet haben, noch mehr miteinander.

"Kurze Wege und kurze Dienstwege", nennt Landrat Pauli das und spielt damit auf Lebherz’ Bürgermeisteramt in beiden Dörfern an – sicher mit ein Grund für den schnellen Baubeginn.

Drei Wochen Bauzeit sind geplant, Ende November könnte der Radweg zwischen den Nachbarorten dann schon vollendet sein.

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