Von Karlheinz Harrer

Rangendingen-Bietenhausen. Die Schachgemeinschaft Bietenhausen und Rangendingen/Hirrlingen hat erfolgreich an einem Turnier in Bad Urach teilgenommen.

Das Graf-Eberhard-Gymnasium dort hatte den Wettkampf für benachbarte Schulen organisiert. Ehrengast war erneut die Schachgemeinschaft des Diasporahauses Bietenhausen und der Werkrealschule Rangendingen/ Hirrlingen, zu der seit über zwei Jahrzehnten enge Kontakte bestehen. Schachleiter Karlheinz Harrer und Sozialpädagoge Thomas Rieth fuhren mit den drei besten Diasporaschachspielern und einem Schüler der Grundschule Rangendingen zu diesem Großereignis.

Gekämpft wurde in drei Altersklassen. Im U10-Wettbewerb belegten Jean-Pierre May (Nichtvereinsspieler) und der Rangendinger Vereinsspieler Sebastian Gaus unter 17 Teilnehmern gemeinsam den ersten Platz. Beide gewannen je vier Spiele und trennten sich im direkten Vergleich remis. Sie zeigten in ihrem letzten Spiel enorme Nervenstärke, denn sie mussten ihr letztes Spiel gewinnen, um ihren hauchdünnen Vorsprung bis zum Turnierende zu verteidigen. Beim U14– Turnier spielte der elfjährige Jan Herrmann nervenstark und taktisch klug, so dass er bis zur letzten Runde seine Chance auf den Gesamtsieg wahrte. Auch da blieb er erfolgreich. Über einen ersten Platz unter den Nichtvereinsspielern war Herrmann selbst überrascht. Auch Pascal Lang konnte mit seinem fünften Platz sehr zufrieden sein.

Mit Bewunderung wurden die Leistungen der Diasporaschüler von den Lehrern der teilnehmenden Gymnasien und Realschulen gewürdigt. Die Leistungen, die die Schüler der Schule für Erziehungshilfe am Brett zeigten, nötigte allen Respekt ab. Auf der Rückfahrt wurde deshalb an jedem Kreisverkehr eine Ehrenrunde für das siegreiche Team gefahren.