Von Rainer Wolf

Rangendingen. Neue Führungsspitze bei der Firma Dieringer Holzbau in Rangendingen: Seit dem 1. Januar ist der 27-jährige Daniel Dieringer neben Jakob Dieringer zweiter Geschäftsführer. Als gleichberechtigter Gesellschafter ist er auch Miteigentümer der GmbH.

Daniel Dieringer hat nach dem Abitur in dem Familienunternehmen eine Lehre zum Zimmerer absolviert und die Prüfungen als Innungssieger abgeschlossen. Im überregionalen Wettbewerb der Handwerkskammer Reutlingen belegte er den dritten Platz. Danach studierte er Bauingenieurwesen an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz. Er hat den akademischen Grad des "Bachelor of Engineering" mit Auszeichnung erworben.

Nach dem Studium ist Daniel Dieringer jetzt in seine Ausbildungsfirma zurückgekehrt. Dieringer Holzbau hofft mit der neuen Doppelspitze, die Weichen für eine positive Entwicklung in der Zukunft gestellt zu haben.

Die Firma wurde im Jahr 1952 von Zimmermeister Gallus Dieringer, dem Vater von Jakob Dieringer, gegründet. Mit dem Bau von Schulen und Sporthallen machte sich das Unternehmen schnell einen Namen. Als Jakob Dieringer im Jahre 1978 in die Firma einstieg, wurde aus der bisherigen Zimmerei Gallus Dieringer die Dieringer Holzbau GmbH. Gallus Dieringer schied im Jahr 2000 aus und überließ seinem Sohn die Geschäfte. Seitdem wurde eine größere Werkstatt gebaut und der Fuhr- und Maschinenpark erheblich erweitert. Gleichzeitig dehnte das Unternehmen Angebots- und Leistungsspek­trum weiter aus. Dieringer spezialisierte sich auf den modernen Holzrahmenbau und den Ingenieurbau. Heute ist das Unternehmen in traditionellen Zimmerarbeiten, mit dem schlüsselfertigen Holzrahmenbau, Fassadenbau, Wärmschutzberechnungen, Planungen und in der Energieberatung tätig.

Die Belegschaft besteht aus drei Zimmermeistern, acht Zimmergesellen und drei Auszubildenden.