Pro7-Castingshow Stuttgart bei "Popstars" stark vertreten

the/dpa, 04.07.2012 10:27 Uhr

Stuttgart - Dass die letzten "Popstars"-Bands nicht gerade mit Erfolg gesegnet waren, scheint für viele junge Menschen kein Grund sein, nicht dennoch ihr Glück bei der ProSieben-Castingshow zu versuchen. Darunter auch sechs Musikbegeisterte von hier: Cem und Dennis aus Stuttgart, Zülal aus Filderstadt, Alessio aus Herrenberg, Patrick aus Waiblingen und Zerna aus Marbach.

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Die Erfolglosigkeit der Casting-Gewinner gab auch den Verantwortlichen zu denken: „Es ist für mich ehrlich gesagt ein Wermutstropfen, dass die letzten Bands noch nicht einmal einen Achtungserfolg in den Charts hatten“, gibt „Popstars“-Urgestein Detlef D! Soost im dpa-Interview offen zu. „Deswegen haben wir ein Jahr Pause eingelegt, eine neue Jury gesucht und richten jetzt den Blick wieder aufs Detail.“

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Die Gewinnerband soll jetzt nicht mehr nur nach Stimme und Aussehen ausgewählt werden, die Bandmitglieder sollen auch hinter der Bühne miteinander harmonieren - auch daran hatte es zuletzt gehapert. Zurück zu den Wurzeln, zurück zu erfolgreicheren Zeiten? Die gab es bei „Popstars“ durchaus. Die erste Staffel brachte die No Angels hervor, die erfolgreichste Girlband Deutschlands. Es folgten unter anderem die Multi-Kulti-Truppe Bro'Sis (2001) und die drei Mädels von Monrose (2006). Kein Wunder, dass die Macher der Show ihre drei erfolgreichsten Produkte, allesamt mittlerweile aufgelöst, in der Jubiläumsstaffel wieder ausgegraben haben.

Lucy, Ross und Senna - Erinnerung an bessere Zeiten

Lucy Diakovska (36, No Angels), Ross Antony (37, Bro'Sis) und Senna Guemmour (32, Monrose) sitzen in diesem Jahr in der Jury - natürlich neben Dauerbrenner Detlef D! Soost, der seit der ersten Staffel als Coach oder Juror mit dabei ist. Für die Jury ist die Show, die in diesem Jahr wieder Station auf der Urlaubsinsel Ibiza macht, eine echte Herzensangelegenheit: „Die Erinnerungen sind unglaublich. Ich sitze diesmal zwar auf der anderen Seite, aber weiß genau, was die Kandidaten gerade fühlen. Wir können ihnen aus eigener Erfahrung Tipps geben und sie auf ihrem Weg begleiten“, erzählt Ross Antony. Eine Jury aus Ex-Kandidaten ist aber nicht die einzige Neuerung, mit der ProSieben seine „Popstars“ wieder auf die Erfolgsspur bringen will.

Das Punktesystem soll die Entscheidungen transparenter machen. Jeder Juror kann null bis drei Punkte vergeben. Die Kandidaten kommen nur weiter, wenn sie mindestens acht Punkte erhalten. Im Recall soll dann ein Leuchtmikrofon für zusätzliche Spannung sorgen. Die Jury hat die Möglichkeit, während der Gruppenperformance einzelne Mikros auszuschalten, um sich voll und ganz auf eine Stimme zu konzentrieren: „Wenn der Kandidat in diesen 10 bis 15 Sekunden abliefert, ist alles gut. Wenn er dem Druck nicht Stand hält, geht er nach Hause“, erklärt Soost.

Ob die neuen Elemente der Show auch den gewünschten Erfolg zurück bringen, bleibt abzuwarten. ProSieben steht zu Beginn der 10. Staffel jedenfalls unter Druck.

"Popstars" startet am Donnerstag, 5. Juli, um 20.15 Uhr bei ProSieben

 

 
 
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