
Hier der Schwarzwälder Bote Podcast vom Dienstag, 20. Juli, zum Nachlesen:
Schonach – Bei einem Abbiegeunfall ist am Sonntag ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Eine Autofahrerin hatte den entgegenkommenden Motorradfahrer beim Abbiegen übersehen, so die Polizei. Beim Frontalzusammenstoß wurde der Biker schwer verletzt und ins Krankenhaus nach Schwenningen eingeliefert.
Dornstetten - Ein 22-Jähriger ist angeblich in seiner eigenen Wohnung überfallen und beraubt worden. Demnach hat jemand bereits vorletzten Samstag an der Tür des jungen Mannes geklopft. Als er aufmachte, sei er sofort mit Pfefferspray angegriffen und von einem Mann auf seinem Sofa festgehalten worden. Währenddessen hätten zwei Männer die Wohnung durchsucht. Sie hätten 300 Euro Bargeld, zwei Stangen Zigaretten, eine Feuerzeugsammlung und eine Digitalkamera gestohlen, im Gesamtwert von zirka 470 Euro. Die Kripo ermittelt.
Balingen – Bei Geschwindigkeitskontrollen im Zollernalbkreis hat die Polizei 44 Verkehrsteilnehmer erwischt, die zu schnell waren. Eigentlich sollten Motorradfahrer kontrolliert werden, aber auch Autofahrer wurden geblitzt. Erstaunen herrschte unter den Gesetzeshütern, als sie Sonntagnachmittag einen 40-jährigen Motorradfahrer aus dem Bereich Burladingen erwischten. Obwohl er einen 12-jährigen Sozius hinten drauf hatte, raste er mit knapp Tempo 160 auf der B 32 zwischen Burladingen und Burladingen-Gauselfingen entlang. Auf der kurvenreichen Landstraße ist Tempo hundert erlaubt.
Balingen – Rund die Hälfte der 18 Verkehrsunfälle am Wochenende im Zollernalbkreis waren Wildunfälle. Wie die Polizei mitteilte, ist sogar am Sonntagmorgen um halb 9 noch ein Reh über die B 27 bei Bisingen gesprungen. Es wurde vom Wagen einer Autofahrerin erfasst und getötet. Am Wagen entstand erheblicher Schaden.
Tuttlingen - Säure-Alarm in Tuttlingen: In einer Spedition sind am Montagmorgen 1000 Liter Ameisensäure ausgelaufen. Weil Ameisensäure in Verbindung mit Wasser verdampft und die Atemwege reizt, wurden die Anwohner in dem Gewerbegebiet aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wie die Polizei mitteilte, wurde aber keine Schadstoffbelastung in der Luft gemessen, so dass die Vorsichtsmaßnahmen nach einer Stunde aufgehoben werden konnte. Zu dem Unglück war es gekommen, als ein Gabelstapler mit seinen beiden Gabeln einen Kunststoffbehälter mit der Säure beschädigte, wodurch der gesamte Inhalt ausfloss. Die Feuerwehr konnten die Säure mit einem speziellen Mittel binden und entsorgen. Zwei Arbeiter klagten über Brennen im Hals und in den Augen, wurden aber nicht ernsthaft verletzt. Ameisensäure wird vor allem als Reinigungs- und Desinfektionsmittel verwendet.
Von Alexander Gossweiler