
Hier der Schwarzwälder Bote Podcast vom Dienstag, 03. August, zum Nachlesen:
Dauchingen – Ein LKW-Fahrer ist mit seinem schweren Fahrzeug eine Böschung hinabgestürzt. Während er auf dem Parkplatz eines Discounters versuchte, einzuparken, fiel ihm ein Gegenstand in den Fußraum. Die Polizei vermutet, dass der Gegenstand das Gaspedal traf, weshalb der LKW ruckartig erst über einen Zaun fuhr und schließlich die Böschung hinabstürzte. Am LKW entstand Schaden in Höhe von 3.500 Euro, der Fahrer musste im Krankenhaus behandelt werden.
Freudenstadt – Nur wenige Stunden nach einer Unfallflucht hat die Polizei den Verursacher ermittelt. Er saß betrunken in einer Kneipe. Zuvor hatte der 28-Jährige am Montagabend ein anderes Auto angefahren, Schaden in Höhe von 10 tausend Euro angerichtet und war geflüchtet. Jetzt muss er mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen, einer beträchtlichen Geldstrafe und sieben Punkten in Flensburg.
Schramberg – Bei einem Arbeitsunfall hat ein Maurer-Azubi am Montagabend einen Mittelhandbruch erlitten. Er hatte mit einem Kollegen in einem Sulgener Wohnhaus gearbeitet. Während sich der Kollege an einer Wand zu schaffen machte, löste sich ein größerer Brocken des Mauerwerks und knallte gegen einen Stützpfeiler. Der kippte um und fiel dem Azubi auf die Hand. Jetzt prüfen die Ermittler, ob der Stützpfeiler sachgerecht angebracht war.
Durchhausen - Nach einem Unfall hat ein Autofahrer in Durchhausen, Kreis Tuttlingen, offensichtlich Spuren verwischen wollen. Der Unbekannte hatte an einem Kreisel ein Verkehrsschild umgefahren und es gleich mitsamt Ständer mitgenommen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Ersten Ermittlungen zufolge war der Autofahrer mit zu hoher Geschwindigkeit auf den Kreisverkehr zugefahren und hatte das Vorfahrtsschild umgemäht. Die Polizei sucht den Unbekannten jetzt wegen Unfallflucht und Diebstahls.
Empfingen - Die IG Metall freut sich darüber, dass die meisten Jobs bei der Empfinger Firma Ceratizit gesichert werden konnten. Ursprünglich wollte die Firmenleitung 170 Arbeitsplätze streichen, jetzt hat man sich auf den Abbau von 69 Jobs geeinigt, über 100 Arbeitnehmer dürfen bleiben. Gewerkschaft und Firmenleitung hatten in der Nacht zu Freitag 15 Stunden lang verhandelt. Herausgekommen sind auch ein Sozialplan und Interessensausgleich.
Von Alexander Gossweiler