Pforzheim. Zum 60. Jahrestag des Luftangriffs der Alliierten, als die Stadt Pforzheim am Abend des 23. Februar 1945 weitgehend zerstört wurde und mehr als 17 000 Bewohner den Tod fanden, waren unter anderem durch die Initiative des Vereins "Pforzheim mitgestalten" fünf Stelen auf der mit Trümmerschutt aufgeschütteten Wallberg-Kuppe aufgestellt worden – als ein Mahnmal der Erinnerung, das weithin sichtbar ist.

Vereinsmitglieder kümmern sich seither auch um die Sauberkeit auf dem Wallberg. Nun sind die Foto-Tafeln, die Pforzheim-Motive aus Vergangenheit und Gegenwart zeigen, in 130 Arbeitsstunden erneuert worden. Nun wurden sie wieder angebracht.

Anschließend ging es zum Benckiserpark, in dem eine Stele an die Familie Benckiser und die Geschichte ihres Unternehmens erinnert. Hier gab es einiges zu tun. Ulrich Kollmar und die "Rentner-Montagegruppe" der Firma Bellmer aus Niefern hatte sich auch in diesem Fall zur Verfügung gestellt. Wobei Kollmar bedauernd feststellte: "Es ist eigentlich unfassbar, wie manche Mitmenschen immer wieder ihre Zerstörungswut an den Stelen auslassen."