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Pfalzgrafenweiler Wie in einer Art Zwickmühle

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Quo vadis Pfalzgrafenweiler? Bürgermeister Dieter Bischoff (rechts) und Hauptamtsleiter Bernhard Traub bereitet die Wohnbauflächenentwicklung Kopfzerbrechen. Foto: Anthony Foto: Schwarzwälder-Bote

Ganz einfach ist das Thema nicht: Mit der Versendung eines Fragebogens erhofft sich die Gemeinde Pfalzgrafenweiler Möglichkeiten, die innerörtliche Wohnbauentwicklung voranzutreiben.

Pfalzgrafenweiler. Die Verwaltung erhalte immer wieder Anfragen nach Bauplätzen, erläuterte Bürgermeister Dieter Bischoff im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Sowohl Einheimische als auch Menschen, die nach Pfalzgrafenweiler ziehen wollten – vorrangig junge Familien – würden nach Baugrundstücken fragen. Dabei werde häufig der Wunsch geäußert, in bereits bestehenden Siedlungsbereichen bauen zu wollen. Zwar bestünden Optionen in Teilorten –­ wie in Bösingen im Baugebiet "Beihinger Straße", in Herzogsweiler im Gebiet "Unteres Hanfland II" und im Gebiet "Obere Gärten" in Edelweiler – dennoch befinde sich die Gemeinde in einer Art Zwickmühle, was die weitere Entwicklung anbelange, so Bischoff. Und mal eben ein neues Wohngebiet erschließen, so einfach gehe es nicht.

Innenentwicklung vor Außenentwicklung

Die Wohnbauflächenermittlung sei mit mehrjährigen Verfahren verknüpft. Zuvor müssten Bedarfsanalysen erstellt werden, die sowohl vom Landratsamt Freudenstadt als auch vom Regionalverband Nordschwarzwald eingefordert würden. Vorhandene Baulücken erschwerten eine Rechtfertigung für die Erstellung neuer Wohngebiete. Auch im Hinblick auf Natur- und Landschaftsschutz gelte seit einigen Jahren die Devise, die Innenentwicklung einer Gemeinde vor deren Außenentwicklung – sprich: weitere Bebauung natürlicher Flächen – zu stellen. Weil im Rahmen eines Bedarfsnachweises für einen Flächennutzungsplan vorrangig die Möglichkeiten zur Schließung vorhandener Baulücken dokumentiert werden müsse, so Bischoff weiter, sei ein Fragebogen erstellt worden, der zur Bedarfsermittlung "Wohnen" beitragen solle. Bei den vorhandenen Baulücken (Pfalzgrafenweiler: 117, Bösingen: 39, Durrweiler: 19, Edelweiler: 13, Herzogsweiler: 24, Kälberbronn: 6, Neu-Nuifra: 18) wäre es wichtig zu wissen, so Hauptamtsleiter Bernhard Traub, ob eine Bebauung oder ein Verkauf in nächster Zeit angedacht seien.

Wichtig sei auch festzustellen, ob, und wenn ja, welche Gründe es seither verhindert hätten, die jeweiligen Grundstücke zu bebauen oder zu veräußern. "Wir hoffen auf eine hohe Rückmeldequote", ergänzte Bischoff. Es sei schade, so der Bürgermeister, dass viele Nachfragen nicht bedient werden könnten. Es bereite im Hinblick auf die Ausweisung neuer Wohnbaugebiete, dem damit verbundenen zeitlichen Faktor auf der einen Seite und den vorhandenen Baulücken auf der anderen Seite, doch erhebliches Kopfzerbrechen, wie und wohin sich die Gemeinde zukünftig entwickeln könne.

 
 
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