Von Doris Sannert

Pfalzgrafenweiler. "Licht nach dem Dunkel" lautete der Titel des Konzerts, zu dem die Neuapostolische Kirche in die Festhalle Pfalzgrafenweiler eingeladen hatte. Chor, Orchester und Solisten sorgten für eine besinnliche Stunde.

Die Amtsträger des Kirchenbezirks Calw/Nagold traten als Männerchor auf die Bühne und begrüßten die vielen Gäste unter der Leitung von Wolfgang Weik und Götz Speidel mit dem Stück "Gott ist Liebe". Nach der Begrüßung durch Bischoff Georg Kaltschmidt aus Tübingen stimmte der Chor "Liebe Seel‘, lass Gott nur walten" an.

Das mit Bläsern und Streichern besetzte Orchester wurde von Kevin Matt dirigiert und erfreute die Zuhörer mit "Heilig, heilig, heilig" von Franz Schubert. Der Männerchor stimmte danach "Meine Seele ist stille in dir" und "Wenn Friede mit Gott meine Seele durchdringt" an.

"To a Wild Rose, Op. 51, No.1" von dem Komponisten Edward MacDowell hatten sich Bettina Holzke am Klavier und Jasmin Rabenhorst mit der Querflöte für ihren Beitrag ausgesucht. Die beiden Solistinnen glänzten auch mit Johann Sebastian Bachs "Jesus bleibt meine Freude".

Das Orchester unterhielt die Gäste mit "Auf ewig bei dem Herrn". Nach dem Gesangsstück "Licht nach dem Dunkel", dem der Titel für die Veranstaltung entnommen war, sang der Männerchor "O in den Armen Jesu", "Lass mich nicht aus deiner Gnade fallen" und "Jesus, meiner Seele Freund", bevor Bischoff Kaltschmidt sein Schlusswort sprach und zum gemeinsamen Gebet einlud.

Den Abschluss des gelungenen Abends bildete das Stück "Weiß ich auch nimmer", bei dem der Männerchor vom Orchester begleitet wurde. Ohne Zugabe und reichlich Applaus ließen die Gäste Musiker und Chor jedoch nicht ziehen.