Pfalzgrafenweiler DRK investiert 2,7 Millionen Euro

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Freuen sich über eine neue Mensa und eine moderne Küche in der DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler (von links): Klaus Michael Rückert, Dieter Bischoff, Alfred Schulz, Lorenz Menz und Peter Wiedmaier. Foto: Sannert

Pfalzgrafenweiler -  2,7 Millionen Euro hat sich die DRK-Landesschule in Pfalzgrafenweiler ihren Neubau mit Mensa und Küche kosten lassen. Am Freitagabend konnten die Gäste bei der Einweihungsfeier internationale Köstlichkeiten in modernem Ambiente genießen.

"Es ist ein gelungenes Projekt geworden", freute sich Geschäftsführer Alfred Schulz, der die Gäste in der neuen Mensa willkommen hieß. Mit der Entscheidung für einen Neubau anstelle eines Umbaus im Bestand habe die DRK-Landesschule in ihrer Geschichte "ein neues Kapitel aufgeschlagen". Und das sei angesichts der sich stetig ändernden Gesetzesvorgaben auch nötig gewesen.

Künftig sollen sowohl Rettungsassistenten als auch Notfallsanitäter in der DRK-Landesschule ausgebildet werden. Schulz rechnet mit einer konstanten Belegung von 200 Rettungskräften. Dank sagte er dem Präsidium des DRK-Landesverbands Baden-Württemberg für sein Ja zum Neubau, den Genehmigungsbehörden, Architekt und Baufirmen sowie allen Mitarbeitern der DRK-Landesschule, allen Gästen, Schülern und Nachbarn, die mit viel Lärm und Schmutz während der Bauphase konfrontiert waren.

"Die Investition in die Mensa ist eine Investition in die Menschen, die hier lehren und lernen", machte Präsidiumspräsident Lorenz Menz deutlich. Die Erweiterung der Nutzfläche um 450 Quadratmeter nannte er "einen beeindruckenden Entwicklungsschub für die Schule". Im Präsidium sei man sich schnell einig gewesen, dem Vorhaben zuzustimmen, blickte er zurück. Denn Bildungsarbeit brauche Räume. Die DRK-Landesschule habe in den vergangenen Jahrzehnten eine hervorragende Arbeit geleistet, bescheinigte ihr Menz und machte deutlich: "Diese Vorreiterrolle wollen wir und müssen wir halten."

Landrat Klaus Michael Rückert kramte seine eigenen Erinnerungen in der DRK-Landesschule hervor. Die Schule liege zentral im Land inmitten einer einzigartigen Landschaft und in einer Gegend, die für ihre Hotellerie und Gastronomie bekannt sei. Vielleicht sei dies das Erfolgsrezept der Einrichtung: "Weil das Umfeld stimmt und es Tradition ist, nach Pfalzgrafenweiler zu fahren", sagte der Landrat, der dem Roten Kreuz für seine Dienste und für die Treue zum Standort Pfalzgrafenweiler dankte.

"Wir sind froh und stolz, diese zentrale Bildungseinrichtung des DRK-Landesverbands in Pfalzgrafenweiler zu haben", betonte Bürgermeister Dieter Bischoff, der ein überdimensionales Besteck als Geschenk mitgebracht hatte. Immerhin würden 90 Prozent des hauptamtlichen Rettungspersonals hier ausgebildet, wusste der Bürgermeister, der für die stets angenehme und kooperative Zusammenarbeit mit der Gemeinde dankte.

Dass die neue Mensa hell und freundlich ist und einen herrlichen Ausblick in die Landschaft ringsum zu bieten hat, davon konnten sich die Gäste selbst überzeugen, wie auch davon, dass das Küchenteam eine hervorragende Arbeit leistet. Architekt Peter Wiedmaier hatte sich während der Bauphase gewundert, dass es dem Team nach dem Umzug in die neue, moderne Küche in einem Hau-Ruck-Akt stets gelungen sei, ein staubfreies Essen auf den Tisch zu bringen. 200 Mahlzeiten werden hier täglich serviert, die Kapazität reicht bis zu 1000 pro Tag. Beim Bau von Mensa, Küche und einem wettergeschützten Innenhof wurde der Kostenrahmen eingehalten. Mit den neuen, modernen und effektiven Räumen sei der DRK-Landesschule ein Quantensprung gelungen, ist sich Wiedmaier sicher.

Nach einigen Musikstücken des Streicherensembles der Musikschule Allegro konnten sich die Gäste selbst von der Funktionalität der Küche und der hohen Qualität der Speisen überzeugen.

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