Ostelsheim Trainer sowie Betreuer nehmen Talente unter die Lupe

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Bei diesem geglückten Hochsprungversuch war noch Luft nach oben. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder-Bote

Ostelsheim (amk). Mit einem großen, landesoffenen Leichtathletiksportfest für die Altersklassen U 10 bis U 16 neigte sich am Ostelsheimer Bahndamm die Freiluftsaison bei den Leichtathleten langsam aber sicher ihrem Ende entgegen. Noch einmal standen bei den rund 200 Teilnehmern Höhe, Weite und Schnelligkeit im Blickpunkt des Turniers, das beim VfL Ostelsheim schon Tradition hat.

"Normalerweise findet unser landesoffenes Leichtathletik-Sportfest im Frühjahr statt. Da haben wir dann auch noch mehr Starter, aber dieser Termin kollidiert mit dem Sportfest der Spvgg Weil der Stadt, darum sind wir auf den Herbst ausgewichen", erklärte Günter Krehl. Das Angebot am Ostelsheimer Bahndamm umfasst für die jüngeren Klassen einen Dreikampf sowie für die älteren Teilnehmer einen Vierkampf, der sich aus Laufen, Weit- und Hochsprung sowie Ballweitwurf zusammensetzt. Traditionelle Leichtathletik also als Basis für die zukünftige Entwicklung. Trainer, Betreuer und Funktionäre nehmen dabei die Talente in Augenschein. Oft ist es ihre Erfahrung, die ausschlaggebend ist, in welche Richtung – Sprint, Langstrecke, Hoch- und Weitsprung – sich ein Sportler entwickelt.

Daneben zählt auch die soziale Komponente. So gilt es für die Jugendlichen über einen Wettkampftag verteilt in den einzelnen Riegen miteinander zurecht zu kommen. Neben den Hochburgen aus der Region wie dem TV Oberhaugstett, dem VfL Nagold, TV Altburg oder dem TSV Haiterbach waren auch namhafte Vereine wie die Spvgg Renningen, der VfL Sindelfingen, SV Gommaringen und natürlich der Nachbar Spvgg Weil der Stadt vertreten. Bei für Leichtathleten gerade noch erträglichen Temperaturen entwickelte sich ein buntes Treiben, das von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Riegenführern und Wettkampfrichtern zusammengehalten wurde.

Mit der Stoppuhr am Zieleinlauf, dem Maßband in der Sprunggrube, dem Meterstab am Hochsprungstand – fast überall wurde exakt gearbeitet. Nur beim Ballweitwurf waren die Teilnehmer von der Aufmerksamkeit und dem Augenmaß der Weitennehmer abhängig. Diese waren darüber hinaus mit dem Zurückwerfen der Bälle gefordert und mussten zusammen mit den Helfern, die beim Weitsprung den Sand wieder glätteten, den größten körperlichen Einsatz bringen.

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