Ostelsheim Rauschendes Fest

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Im Haus der Lebenshilfe feierten begeisterte Kinder ausgelassen ein märchenhaft schönes närrisches Fest. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Bausch

Calw/Althengstett-Neuheng­stett. Mit einer ganzen Reihe von Veranstaltungen feiert derzeit die Lebenshilfe Calw die fünfte Jahreszeit. Den Auftakt machten die Erwachsenen bereits vor einigen Tagen.

Am Samstag gab es für die Kinder ein rauschendes Fest, das mit viel Fantasie und Geschmack gestaltet wurde. Das Haus der Lebenshilfe war in ein prunkvolles Schloss verwandelt und für eine wahrhaft königliche Versorgung der kleinen Gäste war bestens gesorgt.

Die vielen behinderten und nicht behinderten Kinder hatten sich zu diesem Fest mit viel Fantasie und sichtlicher Freude bunt und ausgefallen kostümiert.

"Nur selten ist Inklusion so leicht möglich wie in der fröhlichen Fasnetszeit, doch bei den bunten Verkleidungen verschwimmen die Grenzen und alle sind einfach nur fröhlich", freute sich die Leiterin der Offenen Hilfen, Christina Stein. Das Programm war so spannend, dass die kleinen Prinzessinnen, Cowboys, Polizisten und Vagabunden sich schnell in ihre Rolle versetzen konnten.

Nach einem Eröffnungstanz erzählte Königin Thea von den Abenteuern mit Piraten und Indianern, die sie im Schloss schon erlebt hat. Sie ist aber traurig darüber, dass sich bisher noch niemand in den gruseligen Schlosskeller mit Gespenstern gewagt hat, um den dort verborgenen Goldschatz zu holen. Das war für die mutigen Fasnetskinder kein Problem. Nach und nach wagten sie sich in das dunkle, schaurige Verlies und fanden tatsächlich Goldmünzen. Diese konnten sie am königlichen Kiosk für leckere Süßigkeiten ausgeben.

Kleine mittelalterliche Gäste

Immer wieder sorgte die Organisatorinnen mit fröhlichen Tänzen für viel Bewegung der kleinen mittelalterlichen Gäste. Am königlichen Tisch wurden zur Stärkung kulinarische Köstlichkeiten aufgetragen. Es folgte ein lustiges Märchenquiz, bei dem die Kinder auch geistig gefordert waren. "Ein Quartett schlägt Gauner in die Flucht", hieß zum Beispiel eine spannende Frage. Viele Kinder riefen sofort: Die Bremer Stadtmusikanten."

Die begeisterte Stimmung stieg noch merklich durch das Vortanzen, zu dem Königin Thea einlud. Dabei sollte möglich lustig, wild oder auch vornehm getanzt werden, was vielen dann auch vorzüglich gelang.

Auch heute und morgen wird in Neuhengstett unter dem Motto "Erlebnistage Fasnet" noch kräftig weiter gefeiert. So werden die Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren mit den bunten Bräuchen der alemannischen Fasnet vertraut gemacht. Ein Höhe- punkt ist die Teilnahme am Fasnetsumzug in Horb-Dettensee. Als Waldgeister sind Mitglieder und Freunde der Lebenshilfe außerdem in der Region unterwegs.

Beim Ferienprogramm nach Aschermittwoch wird es dann wieder mit ernsthaften Themen weitergehen. "Die nächsten Tage wird noch ordentlich gefeiert, bevor dann am Aschermittwoch die schöne närrische Zeit schon wieder vorbei ist", bedauerte Stein wehmütig.

  
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