Von Bettina Bausch

Ostelsheim. "Die Gemeinde Ostelsheim stimmt zu, dass der Nachbarschaftsschulverband Althengstett Schulträger einer Gemeinschaftsschule wird und die Satzung ent- sprechend angepasst wird." So lautete der Kernsatz des Beschlusses, des Ostelsheimer Rats am Freitagabend. Damit haben fast alle Verbandsgemeinden des Schulverbandes dem Antrag zur Genehmigung dieser neuen Schulart zugestimmt.

Die Ostelsheimer Gemeinderäte waren im Vorfeld bereits über die Ziele, Inhalte und Abschlüsse dieser neuen Schulart. Diese Fakten hatten sie über- zeugt. Die neue Schulform wird aus einem weiteren Ausbau der derzeitigen Werkrealschule entstehen und im Schulzentrum Althengstett geführt.

Es wird fest mit der Genehmigung zu Beginn des Schuljahres 2013/14 durch das Kultusministerium gerechnet, da die Voraussetzungen bei der Werkrealschule Althengstett besonders gut sind. Diese Schule hat bereits große Erfahrungen mit der individuellen Förderung von Schülern. Dies ist ein wichtiger pädagogischer Baustein der neuen Schulart, in der nach dem Lehrplan für Realschulen unterrichtet wird.

Als besondere Möglichkeit bietet die neue Schulart neben der Einzelförderung auch etwas kleinere Klassen und eine bessere Lehrerversorgung, als sie herkömmliche Schularten derzeit haben.

Der Gemeinderat nahm mit Befriedigung zur Kenntnis, dass die Einführung der neuen Gemeinschaftsschule ihm vorerst keine Kosten aufbürdet. "Für die Umstellung der Räume mit Trennwänden und ähnlichem werden rund 3500 Euro pro Klassenzimmer be- nötigt", sagte Bürgermeister Jürgen Fuchs. Wegen der schrittweisen Einführung entspräche dies dem bisherigen Finanzbedarf für Erneuerungen, der auch bisher schon anfalle.