Ostelsheim Ostelsheim wächst im Fuchsloch

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Die Gemeinde Ostelsheim erschließt in diesem Jahr ein großes Baugebiet. Foto: Bausch Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Bausch

Ostelsheim. Es soll möglichst viele junge Familien nach Ostelsheim bringen: Im geplanten Baugebiet Fuchsloch werden in diesem Jahr in bester Südhanglage 96 Bauplätze entstehen. Schon jetzt können sich Interessenten in eine Liste eintragen lassen.

"Wenn nichts Wesentliches mehr passiert, ist bis Ende des Jahres die Erschließung des Baugebiets Fuchsloch durch einen Erschließungsträger abgeschlossen", unterstreicht Bürgermeister Jürgen Fuchs. Es bestehe bereits große Nachfrage. 150 Bewerber hätten sich gemeldet, so der Schultes. Die Kriterien für die Vergabe müsse der Gemeinderat allerdings noch festlegen. Im Gegensatz zu früheren Erschließungen seien jetzt auswärtige Interessenten ausdrücklich ebenfalls erwünscht. Für einheimische Interessenten kann sich der Rathauschef allerdings einen kleinen Bonus vorstellen.

Unterschiedliche Größe

96 Grundstücke unterschiedlicher Größe werden nahe der Bahnlinie auf 5,4 Hektar Fläche entstehen. In ein- und zweigeschossiger Bauweise finden dort rund 150 Wohneinheiten Platz. Das neue Baugelände bietet gleich mehrere Vorzüge: Es hat Südhanglage und wird ein ruhiges Wohngebiet ohne Durchgangsverkehr. Außerdem liegt es am Ortsrand in unmittelbarer Nähe von Wiesen, Wald und Feldern. Und doch ist es nur wenige hundert Meter von der Ostelsheimer Ortsmitte entfernt. Die unmittelbare Nähe zum Haltepunkt der geplanten Hermann-Hesse-Bahn bringt den künftigen Bewohnern der neuen Siedlung einen weiteren Vorteil. Die Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den Großraum Stuttgart ist dann optimal.

Gegen Überalterung

Fuchs sieht in einem kräftigen Bevölkerungszuwachs viele Vorteile. Es wird mit einer geschätzten Zunahme der Einwohnerzahl um bis zu 350 Menschen gerechnet. Da es sich bei Bauwilligen oft um junge Familien handelt, wird so der Überalterung der Einwohner entgegengesteuert.

Mit dem zu erwartenden deutlichen Bevölkerungszuwachs können außerdem in der Gäugemeinde vorhandene öffentliche Einrichtungen wie Grundschule, Kindergarten, Wasserversorgung sowie andere Dienstleistungen erhalten und stabilisiert werden. Auch die Vereine könnten dann profitieren und ihren Fortbestand durch mehr Nachwuchs und Neuzugänge sichern.

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