
Von Bettina Bausch
Ostelsheim. Schon aus einiger Entfernung konnte man das Wummern der Bässe und etwas später auch die metallischen Klänge einer Rockband hören, wenn man sich am Freitagabend dem Ostelsheimer Jugendhaus in der Calwer Straße näherte. Der offene Jugendtreff hatte zum Christmas-Rock eingeladen und damit die Räume des Jugendhauses gefüllt. In Gruppen saßen und standen die Jugendlichen zusammen, klatschten den Rhythmus oder bewegten sich locker zu den betont rhythmischen Klängen.
Gleich zwei Bands heizten den Besuchern des Abends ein: Mellowship Slinky, eine Cross-Coverband aus Stuttgart spielte in der Besetzung Gesang, Gitarre, Drums und Bass. Gut aufeinander eingespielt boten die Instrumentalisten fetzige Rhythmen, während Sängerin Steffi ihre wohlklingende Stimme dazu hören ließ.
Mit Coversongs von Red Hot Chilli Peppers, Guano Apes, Aerosmith und anderen gewannen sie die Herzen der Jugendlichen und sorgten für beste Stimmung.
Die Band Xtreme Dissonance ließ den typischen Tresh Metall-Sound der neuen Generation erklingen. In der eigentlich untypischen Besetzung E-Gitarre, Drums und Gesang spielte auch diese Gruppe sehr engagiert echte Metal-Music in schnellen Beats und oft aggressiv-harten Klängen. Besonders reizvoll war dann der Wechsel zu Stücken, die von melodiösem Gesang geprägt waren.
"Das war typische Musik aus der Zeit, als ich jung war", erinnerte sich Jugendhausleiter Christoph Schneider. Er freute sich darüber, dass das Rockkonzert auch einige Erwachsene und ältere Jugendliche ins Jugendhaus gelockt hatte, deren Altersgruppe bisher erst in geringer Zahl erreicht werden konnte.