Von Susanne Heinzmann An diesem Wochenende bestereiten die Handballteams des TuS Gutach wichtige Heimspiele. BEZIRKSKLASSE MÄNNER Am morgigen Samstag ist um 20 Uhr der TuS Schuttern zu Gast in der Gutacher Liebich- Halle. Schuttern ist mit 2:14 das derzeitige Tabellenschlusslicht, sollte aber in keinem Fall unterschätzt werden. Gegen die SG Hornberg/Lauterbach holten die Gäste am vergangenen Wochenende relativ souverän mit 22:18 die ersten Punkte in dieser Saison. Somit gehen die Männer um Trainer Stefan Uhl sicher hoch motiviert in die zweite Schwarzwaldpartie in Folge. Zwei weitere Zähler würden den Anschluss an den ETSV Offenburg bedeuten und die Motivation im Schutterner Lager deutlich steigern.

Doch auch für den TuS steht einiges auf dem Spiel. Mit zwei weiteren Pluspunkten würde Gutach deutlich an Luft nach oben gewinnen, während ein Negativergebnis ein weiteres Abrutschen ins Mittelmaß zur Folge haben würde. Die TuS-Spieler müssen vor allem ihre Schwächen im Abschluss abstellen, sowie in der Abwehr deutlich stabiler auftreten als zuletzt gegen Hornberg oder Schutterzell. FRAUEN-LANDESLIGA SÜD Im Vorspiel der Herren I treffen die TuS-Damen am Samstag um 18.10 Uhrauf den TB Kenzingen. Die Gäste belegen zurzeit den zweiten Tabellenplatz, allerdings haben sie zwei Spiele mehr auf dem Konto. Somit stehen sie trotz der fünf Minuspunkte vor dem TuS Gutach in der Tabelle. Am vergangenen Wochenende fegte der TB Kenzingen die SG Waldkirch/Denzlingen, den Südbadenliga-Absteiger, mit 32:17 aus der Halle. Zuvor unterlagen die Gäste allerdings dem SV Allensbach, der in Gutach eine schwache Vorstellung ablieferte, mit 23:24. Die Kenzingerinnen sind also schwierig einzuschätzen, auch weil sie in ihrer Spielweise dem TuS ähneln, denn gegen starke Gegner liefern die Gäste gute Leistungen ab, wogegen sie sich gegen schwächere Gegner eher schwertun. Für den TuS Gutach wäre ein Sieg von großer Bedeutung, da die Tus-Riege sich mit den aktuellen zwei Minuspunkten weiterhin in der Spitzengruppe etablieren könnte. Mit einer Niederlage würden die Damen um Trainer Frank Sepp etwas an Boden verlieren und könnten sogar bis auf Platz fünf abrutschen. Somit ist die Vorgabe des Coaches klar: Mit einem Heimsieg sogar die HSG Freiburg hinter sich lassen.