Von Stefan Lauterbach TuS Oberhausen – TV Wolfach. Unter der Woche haben sich die schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Rechtsaußen Chrischan Knobloch hat sich im Spiel gegen Muggensturm einen Kreuzbandriss zugezogen und steht diese Runde nicht mehr zur Verfügung. Auch Jens Gudelius Einsatz in den beiden letzten Hinrundenspielen ist mehr als fraglich. Kurzum, die Lage ist ernst im Wolfacher Lager. Viele Übungseinheiten wie am vergangenen Freitag, als die Spieler reihenweise das Training verletzungsbedingt abbrechen mussten, kann sich das Team von Jürgen Storz nicht mehr erlauben.

Unter diesen Umständen ist die gute Leistung im letzten Heimspiel gegen Elgersweier noch höher einzuordnen. Nichtsdestotrotz läuft der TVW nun schon seit dem Sieg gegen Schutterwald am 13. Oktober einem weiteren Punktgewinn hinterher. Am Sonntag um 16.30 Uhr müssen die angeschlagenen Kinzigtäler beim TuS Oberhausen ran, der bisher ebenfalls um den Klassenerhalt kämpft und lediglich drei Plätze vor dem TVW liegt. Allerdings hat Oberhausen bereits zwei Siege und ein Unentschieden mehr auf dem Konto. Unter diesen Unentschieden ist auch eins gegen den aktuellen Tabellenführer aus Kenzingen! Der TuS wird also – wie alle Gegner in dieser Klasse – eine harte Nuss für den TV Wolfach. Nur mit einer kämpferischen Leistung wie letzte Woche ist vielleicht auch mal in fremder Halle etwas zu holen.

Am Samstagabend um 19.30 Uhr empfängt die zweite Mannschaft die Reserve der SG Schenkenzell/Schiltach zum Derby. Die SG spielt bisher eine herausragende Rolle in der Kreisliga A und musste bisher keinen Punkt abgeben. Wolfach II hat nach dem verlorenen Spitzenspiel letzte Woche leicht an Boden verloren und möchte am Samstag wieder etwas aufschließen.