(lh). Für den KSV Hofstetten rückt mit jedem Sieg die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga Baden-Württemberg ein Stück näher.

Allerdings sind dabei noch einige Hürden zu überwinden. So zum Beispiel am morgigen Samstag beim AC Gutach-Bleibach. Für die Elz-Ringer, die sich aufgrund ihrer hochgradigen Verstärkung sicherlich mehr als aktuell Rang drei im Klassement erhofft haben, ist es wohl die letzte Chance, im Titelrennen dabei zu bleiben. Mit einem doppelten Punktverlust hätten sie bereits acht Zähler Rückstand bei noch sechs ausstehenden Begegnungen.

Auf einen Ausrutscher der Hofstetter wartet natürlich der TuS Adelhausen II, der am 24. November Gastgeber des KSV ist, sehnlichst. Gegen eine Hofstetter Niederlage spricht das bisherige Auftreten der Mannschaft von Trainer Mario Allgaier und Hermann Krämer. Gemäß dem traditionellen Ringerlied "Zehn Freunde wollen wir sein, um Siege zu erringen" legen die Kinzigtaler ihre Gegner Woche für Woche sprichwörtlich auf Kreuz. Und wenn mal einer patzt, springt der andere ein. Dass es beim KSV Hofstetten bislang so glänzend läuft hängt auch damit zusammen, dass mit Manuel Krämer, Michael Volk, Robin Ketterer und Fabian Hofer gleich vier Athleten noch unbesiegt sind. Die Fortsetzung der Serie wird diesmal für Volk besonders schwer.

Sofern AC-Ringer Tariel Shavadze nicht erneut im Limit bis 74 kg auftaucht, um sich an Marco Müller für die peinliche 1:3 Rundenniederlage im Vorkampf zu revanchieren, wird er es mit dem einstigen georgischen Weltklasseringer zu tun haben. Aber auch Krämer, Ketterer und Hofer müssen sich gegen Patrick Ganter, Marcus und Marcel Mickein anstrengen. Mit Punktverlusten kalkulieren die Hofstetter in den Gewichtsklassen 66 kg Freistil und 120 kg.

Da werden es Florian Wölfle und Thomas Summ schwer haben, nicht leer auszugehen. Die Begegnung findet in der Sporthalle Bleibach statt, Kampfbeginn ist um 20 Uhr.

Die zweite Mannschaft des KSV Hofstetten muss zeitgleich beim SV Triberg II antreten.