Ortenau Tobias Giering schnappt Holger Reichart den Streckenrekord weg
Schwarzwälder-Bote, 26.08.2012 22:01 Uhr
Corina Faist, die jetzt in Freiburg wohnt, war wieder schnellste Frau beim Kupferberglauf.Foto: Schwarzwälder-Bote
Von Wilfried WeisBeim Kupferberglauf gab es über zehn Kilometer einen neuen Streckenrekord. Tobias Giering vom TV Dornstetten kam nach 34:03 Minuten ins Ziel. Der 30-jährige, in Fischingen wohnhafte Läufer unterbot damit den bisherigen Streckenrekord von Holger Reichart (34:19/ebenfalls TV Dornstetten) um 16 Sekunden.
Der 44. Kupferberglauf war wieder sehr gut besucht. 223 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start. 90 Teilnehmer waren es über zehn Kilometer, 87 im Halbmarathon, 23 bei den Schülern und 23 Teilnehmer beim Nordic-Walking, das über sieben Kilometer führte. Da die Strecke für das Sportabzeichen nötig war, erfolgte auch hier eine Zeitnahme.
Den Halbmarathon über 21 Kilometer gewann Jörg Siegesmund von der LG Brandenkopf. Der 30-jährige war erstmals am Start in Schapbach und lief die Strecke in 1:25,09 Stunden. Der letztjährige Sieger, Thorsten Burkard von der LG Geroldseck Lahr, war zwar auch wieder am Start. Bei ihm lief es jedoch nicht ganz so gut, er wurde in der Zeit von 1:28,25 Stunden Fünfter. Den zweiten Platz belegt Paul Tezlaf aus Alfdorf in 1:25,45 Stunden, Dritter wurde Martin Gebert vom Beach-Club LA (1:26:52), Vierter Markus Adam vom SC Lauf (1:28:05) und auf den sechsten Platz kam Andreas Jörg vom Tri-Team Freiburg in 1:31:11 Stunden.
In der Mannschaftswertung lag die LG Brandenkopf mit Jörg Siegesmund, Lothar Killig und Jean-Pierre Renambatz auf dem ersten Platz. Dritter wurde der SV Haslach und Sechster Wolfach.
Schnellste Frau im Halbmarathon war wie im letzten Jahr erneut Corina Faist, Tochter des früheren Schapbachers und heutigen Berliners Eugen Faist. Die 25-Jährige, die ihr Studium beendet hat und nun in Freiburg wohnt, ging als Gesamt-14. durchs Ziel. Sie hatte weniger Zeit zum Trainieren und lief die Strecke in 1:35:57. Letztes Jahr war sie Gesamt-Sechste geworden. Mit Daniel Waidele war ein weiterer Schapbacher Läufer am Start im Halbmarathon. Er kam in 1:49:57 Stunden auf den 49. Platz.
Beim 10-Kilometer-Lauf dominierte der TV Dornstetten. Thomas Gigl kam in 36:20 Minuten auf den zweiten Platz, Dritter wurde Peter Kapitza, SG Schramberg (36:58). Der letztjährige Sieger, Frederik Unewisse (LG Karlsruhe), war nicht am Start. Schnellste Frau im Läuferpulk war Verena Utz (Running Team Ortenau), die nach 40:48 Minuten als Achte ins Ziel kam.
Auch sechs Läufer vom SV Schapbach gingen beim 10-Kilometer-Lauf an den Start. Bester Schapbacher Läufer war Wolfram Schmider, der als 14. ins Ziel kam (41:52). Erwin Armbruster wurde in 45:22 21. vor Larissa Sum (45:24). Die 18-Jährige, im vergangenen Jahr als 20. im Ziel, konnte weniger trainieren. Sie will aber nächstes Jahr vorne dabei sein. Weitere Teilnehmer des SV Schapbach waren Jonas Preskar (32.), Christine Armbruster (60.) und Margit Bächle (62.).
Von Voltaren Rippoldsau starteten auch drei Läufer über 10 Kilometer.
Bei der Mannschaftswertung der Frauen über 10 Kilomter kam der SV Schapbach mit Larissa Sum, Christine Armbruster und Margit Bächle auf den ersten Platz, bei den Männern war es der TV Dornstetten, gefolgt vom SC Önsbach und dem SV Schapbach. Der TV Biberach wurde Sechster, Voltaren Rippoldsau Siebter und der SV Steinach Neunter.
Ein starkes Teilnehmerfeld stellten der LFV Schutterwald, der SC Önsbach, TV Dornstetten und der SV Schapbach.
Ältester Teilnehmer über zehn Kilometer war Barry Short (Jahrgang 1933) – er wurde 44. –, und beim Halbmarathon war Wilfried Huber mit 72 Jahren der älteste Läufer; er startet für LT Lausitz und wurde 80.
Beim Bambinilauf mit 23 Teilnehmern kamen die meisten Schüler vom SV Schapbach, Skiclub Loßburg, Voltaren Rippoldsau und vom TV Haslach.
Das Nordic Walking über sieben Kilometer war fest in Bad Rippoldsauer Hand, gleich sieben Walker starteten für Voltaren Rippoldsau. Monika Stöhr-Schmidt vom TV Oberhaugstett kam in 56:52 Minuten als Erste ins Ziel.
Der 44. Kupferberglauf war dieses Jahr international. Die Strecke wurde von allen Teilnehmern sehr gelobt. Die Zehn-Kilometer-Läufer kamen noch trocken ins Ziel, während es beim Halbmarathon beim Zieleinlauf in Strömen regnete. Überhaupt war es am Sonntag sehr windig auf dem Kupferberg bei gerade mal zwölf Grad. Für einen Läufer bedeutet das aber eher ideales Wetter.
Der frühere Meetingleiter Günter Waidele, der zusammen mit dem Orgnisator des Kupferberglaufs, Wolfram Schmider, die Siegerehrung vornahm, war wieder ein hervorragender Moderator auf dem Kupferberg.
Leichtathletik-Abteilungsleiter Peter Nitsch dankte vor der Siegerehrung allen Läuferinnen und Läufern. Er freute sich über die gute Teilnahme am Kupferberglauf und dankte allen Helfern. Beim 44.Kupferberglauf wurde wieder perfekte Arbeit geleistet.



