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Ortenau SV Eschbach der große Sieger

Schwarzwälder-Bote, vom 07.02.2011 21:09 Uhr
Manuel Läufer vom SV Eschbach (hinten) setzte seinen Siegeszug in Rheinfelden fort und besiegte im Finale bis 76 kg den Hofstetter Julian Neumaier. 
Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder-Bote
Manuel Läufer vom SV Eschbach (hinten) setzte seinen Siegeszug in Rheinfelden fort und besiegte im Finale bis 76 kg den Hofstetter Julian Neumaier. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Lothar Herzog Der SV Eschbach 1967 ging als großer Sieger der Südbadischen Jugend-Meisterschaften hervor.Nachdem der Nachwuchs aus dem Dreisamtal im Freistil mit 56 Punkten bereits Gesamtsieger der A-, B-, C- und D-Jugend wurde, reichte ihm bei den Titelkämpfen im griechisch-römischen Stil in Rheinfelden am vergangenen Wochenende hinter dem siegreichen ASV Renchen (51 Punkte) und der WKG Weitenau-Wieslet (48) ein dritter Rang (46), um in der Gesamtwertung beider Stilarten mit 102 Punkten erneut ganz oben zu stehen. Aber auch dem SV Triberg (94 Punkte), dem ASV Renchen (87), dem KSV Tennenbronn (86) und der RG Lahr (73) gebührt ein großes Lob für deren intensive Jugendarbeit.

In der Einzelbetrachtung ergibt sich ein sehr unterschiedliches Leistungsgefüge der Vereine. Während der KSV Tennenbronn bei der A-Jugend mit 20 Punkten vor dem KSV Hofstetten (17) und dem RSV Schuttertal (14) lag, dominierten die Akteure des SV Triberg bei der B-Jugend. Mit 29 Punkten wiesen die Wasserfallringer den SV Eschbach 1967 (19) und den ASV Urloffen (13) klar auf die Plätze. Bei der C-Jugend gab es einen klaren Sieg für den ASV Renchen (29), vor der RG Lahr (20) und dem TuS Adelhausen (18). Quasi von hinten mischt die WKG Weitenau-Wieslet das Feld auf. Die Wiesentaler hatten bei der D-Jugend, wo sie es auf 26 Punkten brachten, einen deutlichen Vorsprung zu den Nächstplatzierten KSV Weil am Rheim (15) und dem KSV Tennenbronn (14).

Insgesamt wurden 38 Meistertitel vergeben. Fünfmal gab es einen Sieger vom ASV Renchen, vier Goldmedaillen holte der SV Eschbach 1967. 14 "Greco"-Meister, darunter Simon Reiner, Robin Moosmann (beide KSV Tennenbronn), Dorian Becker, Marius Weiss und Ömer Ertan (alle SV Triberg), standen auch kürzlich im freien Stil ganz oben auf dem Podest und wurden somit Doppelmeister.

Der bisherige Trend der Jugendringer zum freien Stil bleibt bestehen. Während da 309 Teilnehmer gezählt werden konnten, wollten in der klassischen Stilart nur 282 Athleten Südbadischer Jugendmeister werden. DRB- und SBRV-Jugendreferent Klaus Blank (Radolfzell) sieht dies etwas anders. "Vielleicht liegt es ja auch daran, dass mit dem Freistil begonnen wird und es viele Klassiker gibt, die dies als willkommener Test für die darauf folgende Veranstaltung sehen", wog Blank ab. Etwas Sorge bereitet ihm allerdings die Resonanz bei der D-Jugend. "Da waren es nur 56. Wie soll es da gute Teilnehmerzahlen geben, wenn diese Kinder altersbedingt in die C- und B-Jugend wechseln", blickte er pessimistisch voraus. Mit dem Niveau war der Jugendreferent, der an beiden Tagen wie auch Verbandschef Martin Knosp aufmerksamer Beobachter des Geschehens auf den Matten war, sehr zufrieden.

Dass die Konkurrenz nicht schläft und sich innerhalb nur eines Jahres viel verändern kann, musste der Singener Simon Riedel erfahren. Als amtierender Deutscher B-Jugendmeister von 2010 bis 54 kg wurde er nun bei der A-Jugend 58 kg hinter Pascal Fehrenbacher (RSV Schuttertal), dem DM-Zweiten Johannes Schleining (SG Eichen-Rümmingen) und Simon Allgaier (KSV Hofstetten) auf Rang vier durchgereicht.

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