Ortenau Motto: keine Nerven zeigen!
Schwarzwälder-Bote, 14.06.2012 21:01 Uhr
Thomas Ketterer und der SV Steinach wollen den Sack zumachen. Foto: LauterbachFoto: Schwarzwälder-Bote
Von Stefan Lauterbach SV Steinach – SV Stadelhofen II (Samstag, 14.30 Uhr). Der Grundstein zum Aufstieg ist mit dem 3:0-Auswärtserfolg im Hinspiel gelegt, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Nun empfängt der SV Steinach den SV Stadelhofen II zum alles entscheidenden Rückspiel im eigenen Stadion. Nachdem die Partie zeitlich noch einmal vorverlegt wurde, wird nun am Samstag um 14.30 Uhr gestartet.
Dass die Gäste aus dem Renchtal vor allem dank ihrer Verstärkungen aus der Verbandsliga sehr gut Fußball spielen können, haben sie in der ersten Halbzeit bewiesen, in der sie über weite Strecken das bessere und risikofreudigere Team waren. Die starke Steinacher Defensive und inkonsequenten Abschlüsse des Gegners haben da jedoch einen Gegentreffer verhindert und den Weg zu einer überzeugenden zweiten Halbzeit der Steinacher geebnet.
Im Rückspiel muss man sich jedoch auf einen erneuten Sturmlauf der Gäste gefasst machen. Sie werden alles daran setzen, die Hausherren mit einem frühen Treffer unter Druck zu setzen und die Relegation noch einmal spannend zu machen. Steinach ist gewarnt und sich bewusst, dass man sich noch lange nicht auf den Lorbeeren des Hinspiels ausruhen darf. Vor dem Aufstieg liegen noch 90 Minuten harte Arbeit. Gerade in der Abwehr muss genauso konzentriert zur Sache gegangen werden wie beim ersten Aufeinandertreffen.
Ein großes Sonderlob aus dem Hinspiel haben hierbei Torwart Uwe Brosamer und die Viererkette um Sven Trenkle, Michel Halter, Julian Neumaier und Sebastian Schilli verdient, die mit ihrem unbändigen Einsatz in der Verteidigung die offensiven Erfolge erst möglich machten. Wenn es nach Steinachs Trainer Klaus Kinast geht, soll genau diese mannschaftliche Geschlossenheit und Kampfbereitschaft in seinem letzten Spiel an der Seitenlinie des SVS den Erfolg bringen. Mit dem erhofften Aufstieg würde er sich nach vier Jahren exzellenter Trainerarbeit mit dem perfekten Abschiedsgeschenk zu seinen neuen Herausforderungen in Fischerbach aufmachen.
Einen zusätzlichen Antrieb erhofft sich die Mannschaft wie schon im Hinspiel von ihren zahlreichen Fans. Diese hatten bereits in Stadelhofen Heimspielstimmung verbreitet, und deren Anzahl wird in Steinach sicher noch höher. Es ist also angerichtet für ein rundum spannendes und packendes Saisonfinale – hoffentlich mit dem besseren Ende für die Kinzigtäler.



