Von Lothar Herzog Vor einem klaren Heimsieg steht der KSV Hofstetten am morgigen Samstag. Um 20 Uhr stellt sich Abstiegskandidat StTV Singen in der Hofstetter Gemeindehalle vor. Schon am Hohentwiel ließen die KSV-Ringer beim 8:31 Kantersieg einen Klassenunterschied zum Gegner erkennen. Wenn nichts Außergewöhnliches passiert, stellt sich auch im Rückkampf nur die Frage, wie hoch der Erfolg diesmal ausfällt.

In Singen verlor nur der junge Nachwuchsringer Jan Bernartz sein Einzelduell. Die restlichen vier Punkte wurden kampflos bis 66 kg Freistil abgegeben. Geschenkte Zähler wird es vor eigenem Publikum nicht geben. Während die Hofstetter Ringer somit in keiner Weise etwas zu befürchten haben, auch wenn die Gäste jeden Punkt für den Klassenerhalt brauchen, so bitter ist es auf der anderen Seite, wenn man zusehen muss, wie die Konkurrenz, in diesem Fall der TuS Adelhausen II, von Sieg zu Sieg eilt, und man nichts dagegen tun kann.

Es ist auch wenig tröstlich, seit Mitte der Vorrunde ununterbrochen an der Tabellenspitze der Oberliga Südbaden zu stehen und am letzten Kampftag auf die zweite Position verdrängt zu werden. So jedenfalls sieht es für die Zehn um das Trainergespann Mario Allgaier und Hermann Krämer aus. Der Regionalliga-Aufstieg in diesem Jahr kann nur noch gelingen, wenn die Ringer vom Dinkelberg beim AC Gutach-Bleibach oder gegen den KSV Appenweier mindestens einen Punkt liegen lassen. Wer weiß, Daumendrücken hat ja manchmal schon geholfen. Ihren letzten Verbandsliga-Heimkampf bestreitet die als Absteiger feststehende zweite Mannschaft des KSV Hofstetten gegen Aufsteiger Olympia Schiltigheim. Kampfbeginn ist um 18 Uhr. In dieser Begegnung sind die Gäste eindeutig in der Favoritenrolle. Die Elsässer gewannen den Vorkampf mit 32:7 und warteten zuletzt mit einem 13:27-Erfolg beim KSV Haslach auf.