Von Susanne HeinzmannMit einem 34:26 (18:12) hat der TuS Gutach gegen den Tabellenletzten TuS Schuttern am vergangenen Wochenende seine Pflicht erfüllt, nicht weniger, aber leider auch nicht mehr. Vor allem in der Abwehr wiesen die Schützlinge von Hermann Haas und Martin Wöhrle deutliche Defizite auf, die einzig und allein Hans-Jürgen Haas im Gutacher Tor durch seine ausgezeichnete Leistung auszubügeln vermochte.

Der TuS kam schwer ins Spiel. Vor allem die offensive Gästeabwehr bereitete den TuS- Angreifern erhebliche Probleme. Erst beim 7:6 nach fünfzehn Minuten gelang den TuS-lern die erste Führung. Allerdings wies die Hintermannschaft deutliche Defizite auf, so dass es dem TuS Schuttern immer wieder gelang, über den Kreis oder die groß gewachsenen Rückraum- Recken zum Torerfolg zu gelangen.

Die Verteidiger waren immer den berühmten schritt zu spät oder "klebten" förmlich auf der Sechs- Meter- Linie. Dennoch gelang es den Hausherren, sich bis zur Pause auf 18:12 abzusetzen. Wer nun glaubte, die Pause bringt die Wende, hatte sich getäuscht. Die Abwehr blieb weiterhin zu passiv und ließ sich ein ums andere Mal vom schnellen Schutterner Mittelmann aufs Glatteis führen, der seine Mitspieler glänzend i Szene setzte. Im Angriff agierte man zu harmlos und büßte bis zur 43. Spielminute (20:16) die Hälfte des Vorsprungs ein. Das Spiel wurde zusehends zerfahrener und die Nicklichkeiten auf beiden Seiten nahmen zu, so dass keines der Teams in der Schlussphase häufig vollzählig auf dem Platz war.

Hier hatte der TuS dann wieder Vorteile und fing sich wieder, so dass der Vorsprung bis zum Ende wieder deutlich ausgebaut wurde. Allerdings ist dieses Ergebnis gegen so schwache Gegner nicht gerade als Glanzleistung zu werten. Für das TuS-Trainergespann Wöhrle/Haas bleiben die großen Baustellen die Defizite in der Abwehr und die Disziplin einiger Spieler, die im Moment etwas zu wünschen übrig lässt.

Die TuS-Torschützen: Kevin Obergfell 10, Tobias Aberle (Staigerbauer) 9, Felix Grimm 7, Jonas Welle, Frank Schwarze, Jan Hermann je 2, Alexander Weber, Tobias Aberle (Schüssele)1.