Von Werner Bauer FC Freistett – SC Hofstetten (Sonntag, 14.30 Uhr). Der 2:0-Sieg über den SC Offenburg zum Rückrundenauftakt der Fußball-Landesliga war für den Sportclub Hofstetten erst ein Anfang. Nun heißt es am Sonntag in Freistett (Anpfiff um 14:30 Uhr) den Erfolg über den SCO zu bestätigen.

Mit 16 Punkten liegt die Elf von SCH-Spielertrainer Joachim Kehl noch lange nicht im Soll, doch wie es geht, hat der Sportclub nun bewiesen und letztendlich auch erkannt. 120 Prozent Laufbereitschaft, keinen Ball aufgeben, laufen und kämpfen über 90 Minuten – dieses Rezept ist zwar keine Erfolgsgarantie, denn zu einem Sieg gehört auch immer ein Stück weit Glück dazu. Den Ball nicht richtig getroffen, dann geht auch mal eine Hundertprozentige daneben.

Doch nur mit der Einstellung wie gegen Offenburg kann die Kehl-Elf die hinteren Regionen der Landesligatabelle in Richtung Mittelfeld verlassen. Das Ziel für den Sportclub sind 22 Punkte vor der Winterpause zu erreichen, weshalb nur ein Sieg in Freistett zählt. Mit 19 Zählern hätte der SC dann den Anschluss an das hintere Mittelfeld hergestellt und könnte selbstbewusst zum Nachholspiel nach Durbach fahren.

Das Gastgeberteam um SV-Spielertrainer Marko Kesch verlor beim Sportclub Hofstetten in der Vorrunde mit 1:2. Über 350 Zuschauer mussten allerdings lange warten, bis der Siegtreffer in der 88. Minute durch Dennis Oehler nach einem Eckball fiel.

Nach Ablauf der Vorrunde kann der Aufsteiger ein positives Resümee ziehen. Beeindruckend war dabei der 5:3-Auswärtssieg beim SC Kappel am letzten Spieltag. Der FC Freistett gehört auch zu den Teams mit den zwei Gesichtern. Imponierend ist, dass die Elf von Marko Kesch keinen Respekt vor großen Namen zeigt, was die einzelnen Spielausgänge belegen. Für den FC Freistett zählt gegen den Sportclub ebenfalls nur ein Dreier, sodass eine offensiv ausgerichtete Gastgebermannschaft zu erwarten ist.

Der Sportclub hat sich in der Abwehr wieder stabilisiert, was nicht zuletzt der Rückkehr von Michael Kornmaier zu verdanken ist. Mit Joachim Kehl im Tor verfügt der SC außerdem über einen Ausnahmekönner, der auch mal einen 1:0-Vorsprung über die Zeit bringt. Gelingt den Gästen in Freistett das erste Tor, ist alles möglich – auch ein Hofstetter Dreifacherfolg.