(lh). Nach dem Loslösen vom Tabellenende plant der VfK Mühlenbach den nächsten Schritt, nämlich, den Anschluss ans hintere Mittelfeldherzustellen.

Die Reise zum KSV Tennenbronn kommt da nicht ungelegen, denn die Schramberger Stadtteil-Ringer sind derzeit gehandicapt. Mit Adrian Stockburger und Fabian Reiner fehlen ihnen zwei wichtige Stammringer, die nicht adäquat ersetzt werden können. Allerdings schrammte die Brenn-Staffel trotz dieser personellen Schwächung beim 18:20 in Adelhausen nur knapp an einer Überraschung vorbei. Das zeigt einmal mehr, dass in dieser Liga beinahe jeder jeden schlagen kann und Prognosen nur schwer aufzustellen sind.

Aus dem Hinrunden-Kampf, als der VfK mit riskanter Aufstellung deutlich mit 11:24 den Kürzeren zog, hat Trainer Patrick Schwendemann die Lehren gezogen. Diesmal sollen die Chancen besser genutzt werden, zumal er selbst wieder auf der Matte steht und einiges dazu beitragen kann, dass der VfK Mühlenbach wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.

Im Gegensatz zur Vorrunde hat sich die Verletztenliste gelichtet, und mit Ausnahme von Matthias Wettlin stehen dem Coach alle Akteure zur Verfügung. Spannende Duelle wird es zwischen Simon Volk und Benjamin Nagel, Matthias Wettlin und Peter Lehmann, Franz Vollmer und Matteo Lehmann, Alexander Müller und Simon Reiner sowie Patrick Schwendemann und Volker Faißt geben.

Wer von diesen Schlüsselkämpfen die größere Anzahl gewinnt, wird auch als Sieger die Matte verlassen. Kampfbeginn in der Turn- Festhalle Tennenbronn ist um 20 Uhr. Die VfK-Reserve tritt beim SC Kappel II an (20 Uhr).