Österreich Österreich hält am "Ende des Durchwinkens" fest

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Außenminister Kurz findet es "absurd", dass Migranten an der Grenze ‎zu Mazedonien demonstrieren, um von einem EU-Land in ein Nicht-EU-‎Land zu kommen. Foto: Daniel Naupold/Archiv Foto: dpa

Berlin - Trotz aller Kritik an der Sperrung der Balkanroute für Flüchtlinge und der begrenzten Aufnahme von Asylbewerbern besteht Österreichs Außenminister Sebastian Kurz weiter auf dem Ende der Politik des "Durchwinkens".

Die Öffnung der Grenzen im Sommer 2015 für Migranten auf dem Weg nach Mitteleuropa sei ein "schwerer Fehler" gewesen, der nun schnellstens korrigiert werden müsse, sagte Kurz in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung".

‎ Kurz bekräftigte die Forderung nach einer europäischen Lösung. "Wir arbeiten daran, dass ‎Griechenland mit EU-Hilfe Hotspots baut, um dort die Menschen zu versorgen - und machen ‎Druck, weil das nicht passiert", sagte er. "Aber ich bin überzeugt, dass das Durchwinken der Flüchtlinge der ‎falsche Weg ist.‎"

Als "absurd" bezeichnete er, dass Migranten an der Grenze ‎zu Mazedonien demonstrierten, um von einem EU-Land in ein Nicht-EU-‎Land zu kommen. "Wir müssen doch ehrlich aussprechen, dass es hier nicht um die Suche nach ‎Schutz geht, sondern um die Suche nach einer besseren ökonomischen Zukunft. Das ist ‎menschlich verständlich, aber wir können das nicht bieten."

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