
Von Hans-Gottfried Haas Oberwolfach. Die Hauptversammlung des Schwarzwaldvereins Oberwolfach stand ganz im Zeichen des im vergangenen Sommer gefeierten 50-jährigen Bestehens des Vereins. Bei ihrem Jahresbericht dankte Vorsitzende Gabriele Schäfer allen, die geholfen haben, das große Fest am Kreuzsattel zu schultern.
In ihrer zusätzlichen Verantwortung für die Familienarbeit im Verein berichtete Gabriele Schäfer über das Familien- und Kinderfest am 1. Mai mit einem fantasievollen Spieleangebot. Zusätzlich gab es regelmäßige Treffen auf dem Mühlengrün, zum Wandern und Basteln.
Wanderwart Dieter Schäfer konnte zur Versammlung druckfrisch das neue Wander- und Freizeitprogramm vorlegen. Er gab einen Überblick über die Wander- und Mountainbike-Touren der vergangenen Saison. Dabei, so seine Einschätzung, profitieren die Mitwanderer von der speziellen Ortskenntnis der jeweiligen Wanderführer und lernen auch immer wieder Wege und Blickwinkel kennen. Als Besonderheit für das kommende Jahr informierte er ausführlich über den geplanten Wanderausflug nach Obernzell bei Passau. Die Durchführung entscheidet sich bis zum 15. Februar nach der Anzahl der Voranmeldungen.
Naturschutzwart Hans-Peter Armbruster erstattete Bericht über drei Aktionen: Nistkastenpflege, Knöterichbekämpfung und Offenhaltung des Vogesenblicks zusammen mit Klaus Schoch. Waltraud Bächle pflegt als Schriftführerin die Datenbank für die rund 600 Mitglieder des Vereins und kümmert sich das ganze Jahr über zusammen mit Ehemann Herbert um die Bestückung und Abrechnung der Hüttendienste am Kreuzsattel.
Für den verhinderten Wegewart Rudolf Rogg trug Reinhard Springmann den Jahresbericht vor. Es wurde informiert über das Anbringen von Schildern und Markierungszeichen, die nicht mehr vorhanden sind, die Überwachung des Wanderwegenetzes und die Teilnehme an Wegewart-Veranstaltungen auf Bezirksebene. Eine bessere Einbindung des Bereichs beim Schlössle wurde angeregt.
Mit der Organisation der Skigymnastik und den sehr gut angenommenen Skikursen wie auch Skiausfahrten war der stellvertretende Vorsitzende, Raimund Schillinger, befasst. Außerdem konnte er über eine gut gelaufene Hüttensaison berichten, die unter seiner Obhut steht.
Eine immense Arbeit hatte Rechnerin Ursula Talmon L’Armée als Rechnerin. Der Aufwand war durch das Jubiläum besonders groß, und sie war froh, dass das Jahr mit nur einem minimalen Defizit von 2,91 Euro gut gelaufen ist. In seiner Dankadresse für das Engagement des Schwarzwaldvereins lobte Bürgermeister Jürgen Nowak neben der Jubiläumsfeier das Angebot der Skigymnastik als ein bemerkenswertes Engagement des Vereins. Bezüglich anstehender Waldwegeprojekte versprach er, bei notwendigen Eingriffen den Kontakt mit dem Schwarzwaldverein zu suchen.
Seitens des Wanderbezirks Kinzigtal freute sich der Vorsitzende Werner Hillmann über die Gelegenheit, in den einzelnen Ortsgruppen nach und nach für einen zukunftsfähigen Schwarzwaldverein werben zu können. Die Wanderer müssten in den sich wandelnden gesellschaftlichen Verhältnissen weiter erfolgreich arbeiten und bestehen können. Mit Genugtuung stellte er fest, dass Bürgermeister Jürgen Nowak anerkenne, das der Schwarzwaldverein in den Themenfeldern Touristik, Wanderwege und Naturschutz mit "vorn auf der Lokomotive stehe".
u 25 Jahre: Rita Bächle, Gerlinde Bojczuk, Peter Bojczuk, Marietta Kleinbub, Ulrich Kleinbub, David Schmider, Romana Schmider und Gebhard Schrempp.
40 Jahre: Friedbert Echle, Reinhard Echle, Erwin Feger, Wilfried Harter, Manfred Oberfell, Arthur Rauber, Wilhelm Roth, Günter Scherer, Wilhelm Schmider, Friedbert Sum, Ursula Weiß, Hermann Groß, Josef Allgaier und Albert Schillinger.