Oberwolfach Die "Spatzen" haben noch eine Chance

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Wollen mit den Eltern an einem Strang ziehen und den Kinderchor auf eigene Beine stellen (von links) nach rechts: Siegfried Decker, Chorleiter Herbert Meßmer, Bürgermeister Jürgen Nowak und Anton Unger.                                                                                                                                                                            Foto: Haas Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberwolfach - Trotz im Detail unterschiedlicher Betrachtungsweise waren sich die Eltern der Chorsängerinnen der "Wolftalspatzen" mit Siegfried Decker und Anton Unger vom Männerchor "Harmonie", Dirigent Herbert Meßmer und Bürgermeister Jürgen Nowak einig: Der Kinderchor soll weiterbestehen.

Bürgermeister Jürgen Nowak begrüßte die acht Mütter und drei Väter, die mit ihrem Kommen ihr Interesse am Fortbestehen eines Kinderchores zum Ausdruck brachten. Jürgen Nowak und Herbert Meßmer blickten zurück auf erfolgreiche 28 Jahre und ein Jahr des "Dahindümpelns" in den vergangenen zwölf Monaten mit nur noch Proben mit dem Hauptchor. Darin sind zurzeit noch zwölf der älteren Zöglinge aktiv. Öffentlichen Auftritte fanden in diesem Jahr keine mehr statt. Mehr oder minder überzeugt wurde die Zuversicht geäußert, dass die "Wolftalspatzen zumindest mit einem Vor-und einem Hauptchor mit zusammen um 30 Kindern das 30-jährige Bestehen mit einem gemeinsamen Konzert doch noch feiern und den Chor auf eigene Beine stellen könne. Ein Probenbeginn gleich zu Beginn des neuen Jahres wurde jedenfalls schon mal konkret ins Auge gefasst.

Den Eltern ging es einfach darum, reinen Wein bezüglich der monatlich auf sie zukommenden Beiträge eingeschenkt zu bekommen. Auch wollten sie es keinesfalls riskieren, in irgendeiner Weise für ein noch vorhandenes Defizit beim MGV "Harmonie" oder eventuell zusätzlich entstehender Kosten für die Bezahlung des Dirigenten herangezogen zu werden.

Anton Unger verneinte eine Beteiligung der Kinderchor-Eltern am MGV-Defizit. Bürgermeister Jürgen Nowak sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu. Herbert Meßmer zeigte eine zunächst auf das kommende Jahr begrenzte Bereitschaft eines Entgegenkommens bei seinen Gehaltsforderungen. Auf dieser Basis, so der Vorschlag von Dietmar Baur aus den Reihen der Eltern, könne man mit einem monatlichen Beitrag von fünfzehn Euro pro Chormitglied auskommen, wobei lediglich zehn Euro für das Dirigentenhonorar abgezweigt werden sollen. Der Rest verbliebe als Rücklage für andere Vereinsaktivitäten in der Kasse. Auf dieser eindeutigen Kosten- und Beitragsbasis kam man überein, von der Gemeinde aus nochmals alle Familien anzuschreiben und zu einer Versammlung am 7. Januar um 20 Uhr in das Gasthaus "Drei Könige" einzuladen. Hier muss nun die endgültige Entscheidung fallen, ob und wie es mit einer neuen Elternvertretung für den Kinderchor weiter geht. Anton Unger betonte, aus dem Kreis der Eltern bräuchte es zumindest einen Kassier und einen Schriftführer. Allerdings soll sich nun auch wirklich etwas tun, da es jüngst keine Fortschritte gegeben hätte.

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