Von Steffi Stocker

Oberreichenbach. Würfel- und Klopfgeräusche, taktische Hinweise oder auch Rechnereien und verschiedene Eigenschaften schwirrten durch den Raum. An mehreren Tischen saßen Gruppen in ihr Spiel vertieft.

Zum dritten Mal hatte der Arbeitskreis Kultur in Oberreichenbach (KinO) einen Spielenachmittag organisiert. Bei trübem oder kaltem Wetter hält man sich gerne in der warmen Stube auf. Dazu muss man aber nicht alleine sein, wie die KinO-Organisatoren unterstreichen. Es bietet sich vielmehr ein mehrere Generationen übergreifendes Mitein­ander an, bei dem sowohl ältere als auch neuere Varianten von Spielen für jeden Teilnehmer etwas bereithalten.

So spricht beispielsweise das klassische Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel mit Figuren nach Gummibärenart nicht nur Kinder an. Dazu sind drei Jugendliche zu Detektiven geworden, während an einem weiteren Tisch passende Karten zu einer vorher geäußerten Eigenschaft ausgespielt werden mussten.

Einmal im Monat, mit Ausnahme im Dezember, trommelt der Arbeitskreis Oberreichenbacher Bürger zu diesem Spielenachmittag zusammen. Das Gemeinschaftserlebnis ist ganz im Sinne des Ziels, Lebensqualität durch Nähe (LQN) zu steigern. Deshalb freuen sich die Initiatoren darüber, dass Kinder mit Eltern und Geschwistern ebenso daran teilnehmen wie Frauen und Männer im Seniorenalter.