
Von Steffi Stocker
Oberreichenbach. Einer der wohl größten Meilensteine für die Gemeinde im Jahr 2011 war die Realisierung des interkommunalen Gewerbegebiets beim Würzbacher Kreuz. Die deutliche Verbesserung der Infrastruktur ist im Rückblick nicht unerwähnt geblieben.Während sich die ersten Betriebe dort ansiedeln, unterstreicht Bürgermeister Karlheinz Kistner die positive Entwicklung der Gesamtgemeinde. "Einen sehr großen Anteil am Erfolg trägt der Gemeinderat, der um- und weitsichtig das Wohl unserer Gemeinde stets im Auge hat. Er ist immer wieder bereit, wegweisende Entscheidungen auch außerhalb der üblichen Wege mitzugehen", würdigt er die Zusammenarbeit.
Diese spiegelt sich vor allem im Ausbau öffentlicher Räume für Veranstaltungen wider. Sei es beim Anbau eines Begegnungsraums bei der evangelischen Kirche, dem Neubau des Theaterhauses durch das Würzbacher Bauerntheater oder dem anstehenden Dorfgemeinschaftshaus in Oberkollbach. Diese Maßnahmen werden mit enorm viel Eigenleistung der gesamten Oberreichenbacher Bevölkerung realisiert. "Ein weiterer Garant der positiven Entwicklung sind die Bürger in allen Ortsteilen", zollt Kistner dem überdurchschnittlichen Engagement für das Gemeinwohl großen Respekt. "Sie stärken damit die Gemeinschaft über alle Altersgruppen hinweg", verweist er auf die Vielfältigkeit der Angebote sowohl in den Vereinen als auch in den Arbeitskreisen des Projekts "Lebensqualität durch Nähe". So war das viertägige Jubiläumsfest des Trachtengaus Schwarzwald nur mit vielen und unermüdlichen Helfern möglich.
Bei aller Freude erinnert Bürgermeister Kistner aber auch an die Trauer um Gerd Hammann. "Er hat selbstlos bis kurz vor seinem Tod für die Zukunft seiner Gemeinde und seines Vereins gekämpft", fasste er dessen Persönlichkeit in aller Kürze zusammen. Gleichzeitig motiviert er, an all diejenigen zu denken, die es schwer haben in der Gesellschaft, krank, traurig oder verzagt sind.
"Ich freue mich, gemeinsam mit Bürgern und Gemeinderat die Geschicke unserer Gemeinde zu lenken", unterstreicht er den deutlich sichtbaren Geist des Miteinanders in Oberreichenbach.