Oberreichenbach Ehrenamtliches Engagement gestärkt

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Das interkommunale Gewerbegebiet am Würzbacher Kreuz ist ein erfolgreiches Projekt der Infrastruktur. Foto: Gemeinde Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberreichenbach. In der letzten Sitzung des Gemeinderats im Dezember wird traditionell auf das Jahr zurückgeblickt. Die positive Entwicklung der Kommune zeigt sich dabei vor allem durch die Stärkung der Infrastruktur und des ehrenamtlichen Engagements. Bürgermeister Karlheinz Kistner, der in diesem Jahr erneut das Votum der Bevölkerung erhielt, wagte einen Blick auf die vergangenen acht Jahre. "Schon damals lag ein Schwerpunkt bei der Entwicklung des Interkommunalen Gewerbegebiets. In der Zwischenzeit ist bereits der zweite Bauabschnitt vollständig erstellt, die ersten Grundstücke darauf sogar veräußert", meinte er.

Pflänzchen wird zur Pracht

Die Stilllegung der Kläranlage Würzbach, rund 1400 Meter neue Regen- und etwa 6000 Meter neue Abwasserkanäle, sowie die Mitwirkung bei der Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) machen dabei die Infrastruktur zukunftsfähig. Weitere positive Entwicklungen stellten die in diesem Jahr realisierte Mehrzweckhalle in Würzbach und das Dorfgemeinschaftshaus in Oberkollbach, dessen Baustart im kommenden Frühsommer vorgesehen ist, dar. Deren Planung wurde mit der Beteiligung der Bevölkerung verwirklicht. "Neben diesen, für unsere Infrastruktur und das Zusammenleben sehr wichtigen baulichen Maßnahmen, war der größte Schwerpunkt die Stärkung des vielfältigen ehrenamtlichen Engagements", unterstrich der Bürgermeister. Zu einer wahren Pracht sei in diesem Zusammenhang das Pflänzchen "Lebensqualität durch Nähe" in den vergangenen acht Jahren herangewachsen und habe vielfältige Ableger hervorgebracht, jüngst den DorfMarkt für die Nahversorgung. Große Wertschätzung brachte der Rathauschef deshalb auch dem Gemeinderat entgegen.

"Sie leisten einen erheblichen Beitrag für den Gesamtort, ohne die individuellen Besonderheiten der Ortsteile zu vernachlässigen. Unsere Arbeit ist konstruktiv und von Vertrauen bestimmt", lobte er. Auch die Mitarbeiter seien Teil der erfreulichen Entwicklung der Gemeinde. Georg Burkhardt erinnerte an einzelne Ereignisse und würdigte das Wirken in der Gemeinde für die Gemeinschaft.

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