Obernheim (hol). Im Flächennutzungsplan sollen auch Bereiche ausgewiesen werden, die für das Nutzen von Windenergie möglich sind. Das hatten sich auch die Bürgermeister der drei Gemeinden Meßstetten, Nusplingen und Obernheim für die Änderung der Fortschreibung des Flächennutzungsplans auf die Fahnen geschrieben. Doch mittlerweile wollen sie sich von diesem Thema verabschieden. Den Grund dafür nannte Obernheims Bürgermeister Josef Ungermann in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats: Um Windkraftanlagen zu errichten, bedarf es im Vorfeld einer Untersuchung zum Vogelschutz und die kostet rund 20 000 Euro. Dieses Geld aber wollen die drei Bürgermeister nicht ausgeben. Dieser Vorgehensweise stimmt auch der Obernheimer Gemeinderat zu. Damit muss, wer in der Region Windenergieanlagen bauen möchte, selbst diese Untersuchung finanzieren.