Obernheim Schwarze Wadenbeißerin für grün-rote Socken

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Ehrenhexe: Nicole Hoffmeister-Kraut wurde beim Obernheimer Zunftabend so richtig gesotten. Foto: Zundel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Bettina Zundel

Die CDU-Landtagskandidatin Nicole Hoffmeister-Kraut ist beim zweiten Zunftabend in feierlicher Zeremonie als erste Frau zur "Ober-Hexe zu Obernhan" gesotten worden.

Obernheim. Der zweite Zunftabend der Obernheimer Hexen bot eine Vorstellung der Extraklasse. Seine Premiere als neuer Zunftmeister legte der bisherige Stellvertreter Thorsten Scheurer ab, bevor er das Wort an den Conférencier des Abends, Frank Oehrle, übergab, der in kurzweiliger Manier durch den Abend führte. Der Hexensabbat ließ das Ortsgeschehen Revue passieren. Tanzballett vom Feinsten zeigten die beiden Mädchen-Tanzgruppen, das Hofballett und die Teenies.

Eine Überraschung bot der Abend: die "Aufnahme in den dämonischen Kreis der Obernheimer Hexen als Hexe Unholda Krautin" der Kreis- und Stadträtin aus Balingen, Nicole Hoffmeister-Kraut. Beim Zeremoniell war die neue Hexe auf dem Hexenkessel platziert, umringt vom Teufel und von Hexen. Zuerst wurde sie ihrer Beinkleider entledigt, hatte allerlei Narrenspuk zu ertragen und durfte als "angehender weiblicher Tausendsassa auf der politischen Bühne" gemäß der Tradition in Obernheim das Bekenntnis abgeben, "als neuer Lehrling in Sachen Hexerei" sich "als schwarzer Wadenbeißer unentwegt an grün-roten Socken zu wetzen und mit dem Wolf zu tanzen, ums Ländle wieder ins schwäbische Paradies zu geleiten".

Zur feierlichen Aufnahme gab es eine Besiegelung auf die Stirn und eine Urkunde.

Zeitkritisch handelte Johannes Huber die App-Mania ab, die aller Orten grassiere, so nach dem Motto "früher hat man das Essen noch gegessen, heute schickt man eine App". Er orakelte weiter, es geb’ "eine App für die Haut, die dann für die Frauen in den Spiegel schaut", und "es gibt eine App für Bus und Bahn, doch keine Bahn in Obernhan". Zum Tanz von Hofstaat und Zunftrat aufgefordert wurde Bürgermeister Josef Ungermann, der den Albstädter Ersten Bürgermeister Anton Reger im rosa "Tutu" gekleidet tanzend zur Seite hatte. Die Narrenschar quittierte es mit großem Amüsement und Applaus.

Auf einen Kamikaze-Tohuwabohu-Flug nach Malle nahmen die Exil-Zunft-Schneemänner die Zuschauer mit. Frau Kwasslowitsch alias Bruno Moser berichtete Reiseerlebnisse von ihrem Ägypten-Trip mit ihrem Waldemar, der unter "oraler Inkontinenz litt, da kann man Versprechen nicht mehr halten". Zum Finale versammelten sich die Protagonisten auf der Bühne.

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