Obernheim - Beim "Auslands-Auftritt" in Brüssel morgen wird die Hexenzunft Obernheim mit fünf Hexen und ihrem Teufel vertreten sein.

Am Mittwoch, 30. Januar, findet abends der Empfang in der Landesvertretung Baden-Württemberg statt. Im Rahmen der Feierlichkeiten werden die Hexen eine weitere Persönlichkeit zur Obernheimer Ehrenhexe sieden. Wunschperson ist EU-Kommissar Günther Oettinger. Doch Genaues möchte Zunftmeister René Schatz noch nicht verraten. Am Donnerstag gehen dann alle 60 Narren der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte, die mit nach Brüssel reisen, auf eine Stadttour mit Besichtigung des EU-Parlaments. Am Freitag steht die Rückreise an.

Für den Zunftabend gibt es noch Karten

Derweil laufen die Vorbereitungen zum ersten Zunftabend am Samstag, 2. Februar, ab 19.30 Uhr in der Festhalle. Die Organisatoren haben die Zusage, dass die Ehrenhexe Peter Friedrich (SPD), Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, zu Besuch kommt – in seinem Gefolge Hans-Martin Haller. Auch an diesem Abend wird eine hohe Persönlichkeit zur Ehrenhexe gesotten, wer, das soll eine Überraschung bleiben. "Originale" der Oberheimer Fasnetsszene unterhalten; die "Lustigen 13 Plus" des Musikvereins "Lyra" Obernheim spielen auf. Es gibt noch Karten.

Der zweite Zunftabend mit buntem Programm ist dann am Fasnetssamstag, 9. Februar.

Und am Fasnetssonntag, 10. Februar, musizieren die Musikanten ab morgens im Ort. Der große Umzug schlängelt sich ab 14 Uhr durch Obernheim und mündet in den historischen Hexenprozess vor dem Rathaus. Anschließend ist Narrentreiben im "ganze Flecka", in allen Wirtshäusern und in der Festhalle, dem "Hexenneschd".

Für die musikalische Unterhaltung sorgen die Obernheimer Hofkapelle, der Musikverein Zepfenhan und der Fanfarenzug Wehingen.