
Von Volkmar Hoffmann Obernheim. Viele Termine haben die Musiker des Musikvereins "Lyra" Obernheim im vergangenen Jahr bewältigt. Erfolgreich war die Zöglingswerbung, mit welcher der Verein elf Kinder für die Musik gewonnen hat. Es war aber auch ein Jahr mit bösen Überraschungen, denn sehr enttäuscht war der Musikverein vom nur kurz wirkenden Dirigenten Heiko Klaiber, der sich für immer abmeldete. Karl-Heinz Dreher übernahm als Dirigent die Gesamt- und die Jugendkapelle.
Vorsitzender Joachim Moser bezeichnete die Arbeit der Zöglinge als einen guten Grundstock für die Jugendkapelle. Zur Zeit verfügt der Verein über 323 Mitglieder, davon 92 aktive – 56 im Stammorchester –, 166 fördernde Mitglieder und 65 Ehrenmitglieder. Einen Instrumentenaufwand von mehr als 9000 Euro vermeldete Kassierer Thomas Schnee.
Deutliche Worte sprach Karl-Heinz Dreher zu den geringen Probenbesuchen. Eine 70-prozentige Teilnahme sei eindeutig zu wenig. Auch die Pünktlichkeit prangerte Dreher an. Er würde sich freuen über eine größere Klarinettenbesetzung. Erfreulich sei, dass eine Musikantin nun das Fagott beherrsche. Die Jugendkapelle habe sich sehr tapfer geschlagen; es fehle nur noch eine Tuba und ein weiteres tiefes Blech. Jugendleiter Benjamin Junker berichtete von zwölf Zöglingen, die nach vier Monaten in die Jugendkapelle integriert worden seien.
Der stellvertretende Bürgermeister Johannes Huber dankte für die vielfältigen Aktivitäten des bedeutenden Kulturträgers der Gemeinde.