Oberndorf a. N. Warum sind Sie eigentlich...

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Andreas Rieger ist seit 1989 als Schornsteinfeger für den Bezirk Rottweil 11 – also von Böhringen bis Aistaig – für rund 3000 Haushalte zuständig.

Oberndorf. Wir haben bei dem 42-jährigen Familienvater einmal nachgefragt.

Weshalb haben Sie sich für den Beruf des Schornsteinfegers entschieden?

Was gehört zu Ihren Tätigkeiten?

Außerdem bin ich für die Abgaswegeüberprüfung zuständig. Das Kohlenmonoxid soll schließlich zum Schornstein nach oben entweichen und nicht wieder ins Haus zurückgelangen. Das wäre sonst sehr gefährlich. Ich mache Abgasmessungen und bestimme den Verlust. Das hat ökologische Gründe. Ist etwa der Brenner nicht richtig eingestellt, wird zuviel Energie verschwendet. Dazu kommen Feuerstättenschauen in Neubauten oder nach Umbau von Häusern.

Empfinden Sie Ihren Beruf als erfüllend?

Würden Sie nochmals die selbe Berufswahl treffen? Was wäre alternativ für Sie in Frage gekommen?

Ich würde meinen Beruf noch mal ergreifen, obwohl ich natürlich nicht weiß, ob meine Knochen in 20 Jahren noch mitmachen. Es ist schon ganz schön anstrengend, in voller Montur und mit dem ganzen Werkzeug durch die Neubaugebiete zu laufen und auf die Dächer zu steigen. Da merkt man am Abend, was man getan hat. Außerdem gefällt mir die Selbstständigkeit sehr gut. Hätte ich heute noch mal die Wahl, würde mich Informationselektronikers oder Mechanikers interessieren.

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