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Oberndorf a. N. Vom Barock bis in die Moderne

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Regine Rosin kehrt für ein Konzert in die Oberndorfer Klosterkirche zurück. Foto: Veranstalter Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberndorf. Auch in diesem Jahr hat Dekanatskirchenmusiker Peter Hirsch mit den Musikern des Collegium Musicum ein Jahreskonzert vorbereitet, in dem Musik vom Barock bis zur Moderne erklingen wird.

Am Anfang steht das Konzert für Violine in E-Dur von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750). Solistin ist Regine Rosin, geborene Schmalz. Sie erhielt den ersten Violinunterricht mit acht Jahren. Vor ihrem Studium spielte sie fünf Jahre im Collegium Musicum als Erste Geige, ist also für Orchester und Publikum eine "alte Bekannte". Sie studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart Violine bei Professor Hans Kalafuß und Professorin Christine Busch. 2005 erhielt sie eine feste Stelle in der Ersten Violine des Staatsorchesters Saarbrücken. Das Publikum darf sich also auf ein Wiedersehen und -hören freuen.

Auch im zweiten Stück spielt der große Thomaskantor Bach eine bedeutende Rolle. Es ist die Fuge B - A - C - H von Johann Georg Albrechtsberger (1736 – 1809) in G-Moll, Adagio und Fuge in C-Moll für Streichorchester.

Dieses Werk beruht auf der Möglichkeit, Johann Sebastian Bachs Namen ausschließlich in Noten schreiben zu können, und dies auch selbst immer wieder in seine Kompositionen einfließen ließ. Eine große Anzahl an Interpretationen ist deshalb in die Folge dieser vier Töne eingeflossen.

Und es ist auch faszinierend: Verbindet man die Außentöne B und H und die Innentöne A und C, so ergibt sich ein klares Kreuz. Soll das die Fantasie nicht anregen?

Auch Edward Elgar (1857 – 1934) steht mit seiner Serenade für Streichorchester auf dem Programm. Elgar war der Komponist, der das ausgehende victorianische Zeitalter repräsentiert. Wem sind nicht die schwelgerischen Klänge von "Pomp and Cicumstances" im Ohr, als Britannien "den Wellen gebietet" (rules the Waves). Vielleicht haben die Verantwortlichen dieses Stück ins Programm aufgenommen, um die Zuhörer vor dem letzten Programmpunkt etwas entspannen zu lassen.

"Acht Stücke" (op. 44 III) von Paul Hindemith (1895 – 1963) beenden das Programm. Hindemith sprengte den vorgegebenen zeitgenössischen Musikrahmen. Er experimentierte mit neuen Klängen, durchbrach alte Hörschemata. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten war Hindemith in die USA emigriert, kehrte aber nach Deutschland zurück und war gern gesehener kreativer Gast bei den Donaueschinger Tagen für Neue Musik.

Die "Acht Stücke" sind kleine Piecen ganz unterschiedlichen Charakters, die aber immer für Hindemith stehen.

Dekanatskirchenmusiker Peter Hirsch und das Collegium Musicum laden für Samstag, 25, November, ab 19 Uhr zu einem höchst abwechslungsreichen, anspruchsvollen Konzert in die ehemalige Augustiner-Klosterkirche in Oberndorf ein.

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