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Oberndorf a. N. Musikstudium ist das nächste Ziel

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Die Schülerin Judith Rahm freut sich über den Erfolg "ihres" Orchesters. Foto: Weber Foto: Schwarzwälder-Bote

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Dass Oberndorf viele Meister in sportlichen Disziplinen unter seinen Bürgern hat, ist nicht Neues - wohl aber, dass mit Judith Rahm in Beffendorf eine neue Vizeweltmeisterin im musischen Bereich wohnt.

Oberndorf-Beffendorf. Dem Landesblasorchester Baden-Württemberg, dessen jüngstes Mitglied Judith Rahm ist, gelang unter seinem Dirigenten Björn Bus, das fast Unglaubliche: Beim World Music Contest, der Weltmeisterschaft für sinfonische Blasmusik in Kerkrade in den Niederlanden, erspielte sich dieses Ensemble mit gerade mal 0,5 Punkten Differenz zum Sieger – einem niederländischen Orchester –­ den zweiten Platz in der höchsten Konzertklasse, der Harmony Concert Division.

Neben Judith Rahm gehören noch weitere Spieler des Blasmusik-Kreisverbandes Rottweil-Tuttlingen diesem Klangkörper an. Wie aber kommt man dazu, so jung in einem derartigen Ausnahmeorchester zu spielen? Alles habe im Alter von vier Jahren mit dem Blockflötenunterricht begonnen. Mit fast acht Jahren, so erzählt Judith Rahm, begann dann an der Karg-Elert-Musikschule der Klarinettenunterricht bei Jacek Magiera. Der weitere Weg führte über das Jungendblasorchester des Oberndorfer Musikvereins 2014 in die aktive Kapelle.

2015 kam die Aufnahme in das Jugend-Kreisverbandsorchster Rottweil Tuttlingen. Dann wurde Rahm von einem Musiker des Landesblasorchesters gefragt, ob sie Lust hätte, dort mitzuspielen. Sie nahm erfolgreich bei einem Vorspiel teil und musiziert nun in dem renommierten Orchester.

Generalthema: "Jedes Kind dieser Welt hat ein Recht auf Zukunft"

Das Programm, das Dirigent Björn Bus für den Wettbewerb zusammengestellt hatte, sei auf höchstem Niveau gewesen, erzählt die Beffendorferin. "Jedes Kind dieser Welt hat ein Recht auf Zukunft" war das Generalthema des Konzerts. Mit dem eigens für den Wettbewerb geschaffenen "Middle East Raid" von Eckhard Stromer setzte die Percussionsgruppe ein Signal.

"Syrinx", ein Flötensolo von Claude Debussy, sollte die "heile Welt" darstellen. Nahtlos schloss sich "Pan und Syrinx" von Carl Nielsen an, dessen Musik schon auf Unheil verwies, das sich in "Rebroll" von Salvador Brontos Bahn brach.

Das folgende Hauptwerk "El jardin de las Hespérides" von José Suñer Orila untermalte die projizierten Bilder von Vertreibung und Flucht aber auch Ankunft und Hoffnung, so der Konzertbericht.

Die Freude über das großartige Ergebnis dieses von einer hochkarätigen Fachjury bewerteten Spiels strahlt Judith Rahm noch immer aus. Die Mitgliedschaft im Landesblasorchester, so sagt sie, bestätige sie darin, dass es der richtige Schritt sei, sich nach dem Abitur 2018 um einen der heiß begehrten Studienplätze an der Musikhochschule zu bewerben. Außerdem mache es wahnsinnig Spaß, mit Menschen gleicher Begeisterung musizieren zu dürfen, fasst Judith Rahm das große Erlebnis zusammen. In dem Orchester, in dem sie nun seit einem halben Jahr musiziert, ist sie derzeit das "Nesthäkchen".

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