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Oberndorf a. N. Michael Kipp: Mit dem Fahrrad von Kanada nach Mexiko

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Michael Kipp Foto: Wagner Foto: Schwarzwälder-Bote

Oberndorf. Der Altoberndorfer Michael Kipp berichtete am Sonntagabend in der evangelischen Stadtkirche von seiner Fahrradtour, die ihn im vergangenen Sommer von Vancouver bis an die Grenze zu Mexico geführt hatte.

Günter Niethammer begrüßte die Gäste und war überwältigt von der großen Anzahl an Besuchern, die sich für diese Ausführungen interessierten.

Auch Kipp war vom großen Andrang überrascht, und nahm die etwa 150 Besucher gerne mit auf seine Reise entlang der Pazifikküste. Bevor es jedoch so weit war, stimmte das "Gepflegte Gebläse", bei dem Kipp die Posaune spielt, die Gäste auf den Abend ein und umrahmte den Bericht musikalisch.

Michael Kipp ist Lehrer und nutzte die letzten Sommerferien für seine Tour, die ihn mit dem Fahrrad von Vancouver in British Columbia, durch die Staaten Washington, Oregon und Kalifornien bis an die Grenze nach Mexiko führte.

Eindrucksvoll berichtete er über seine Erlebnisse auf der 3607 Kilometer langen Strecke, die er in 36 Tagen bewältigt und in seinem Tagebuch festgehalten hat. Die tollen Voraussetzungen für Radfahrer, die überall von einem sehr gut ausgebauten Radwegenetz und Unterkunftsmöglichkeiten in den "State Parks" profitieren können, hatten es dem Radtouristen besonders angetan. Aber auch die Städte und die herrlichen Landschaften entlang des Pazifiks begeisterten ihn und er schilderte imposant seine Begegnungen mit Menschen, aber auch mit Tieren wie Walen, Seelöwen und Pelikanen.

Wie ein roter Faden zogen sich Orte durch den Vortrag, an denen weltberühmte Filme gedreht wurden. So war es für ihn fast ein "Muss", auch den Drehort der romantischen Liebeskomödie "Pretty Woman" in Beverly Hills zu besuchen und auf dem Santa Monica Boulevard zu schlendern.

Herrliche Landschaften und herzliche Menschen

Auf seiner langen Reise beeindruckten Kipp unter anderem die herrlichen Landschaften, die Mammutbäume mit zwölf Metern Durchmesser und über 100 Metern Höhe sowie die vielen Brückenbauwerke. Bei der Beschreibung der Golden Gate Bridge in San Francisco geriet der Referent regelrecht ins Schwärmen. Aber auch die Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen imponierten dem Weltenbummler. Zu vielen von ihnen hat er noch Kontakt.

Kipp möchte dieses Erlebnis nicht trotz mancher Anstrengung nicht missen und seine Erzählungen reißen die Gäste in der Stadtkirche mit, als seien sie dabei gewesen. Eines allerdings blieb ihm verwehrt: Den Versuch, den Grenzzaun zu Mexico abzuklatschen, verhinderten losgehende Alarmsirenen und Scheinwerfer. Immerhin aber schaffte er es bis zehn Meter vor die Grenze.

Zum Abschluss seines Trips besuchte Kipp einen Gottesdienst in der Kirche, in der auch der Film "Sister Act" gedreht wurde. Die Bischöfin von Kalifornien begrüßte ihn dort persönlich und stellte ihn der Gemeinde vor.

Bei einem Ständerling im Anschluss an diesen hoch interessanten Reisebericht trafen sich Referent und Besucher, um und die Eindrücke zu vertiefen und diese nochmals Revue passieren zu lassen.

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