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Oberndorf a. N. Junge Autodiebe liefern sich wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei

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Filmreife Szenen spielen sich am Montagabend in Altoberndorf ab. Foto: Symbolboto: Seeger

Oberndorf-Altoberndorf - Vier Teenager haben am Montag in Oberndorf ein Auto für eine Spritztour gestohlen - und sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.

Den Fernseher konnten die Anwohner der Altoberndorfer Kienzlestraße am Montagabend getrost ausgeschaltet lassen. Denn vor ihrer eigenen Haustüre ereigneten sich Szenen, wie sie sich sonst nur im Krimi abspielen. Die filmreife Verfolgungsjagd der Polizei einiger Jugendlichen durch die halbe Stadt endete schließlich am Neckarufer in Altoberndorf.

Gegen 14 Uhr hatten die vier Jungen im Alter zwischen 13 und 15 Jahren laut Polizeiangaben einen nicht mehr zugelassenen VW Polo gestohlen, der in der Werkstraße abgestellt worden war. Im Laufe des Nachmittags brachten die Jungs am Auto aufgefundene Kennzeichen an, um in den Abendstunden eine "Spritztour" zu unternehmen. Gegen 20.30 Uhr meldete schließlich ein Verkehrsteilnehmer den mit vier Personen besetzten Polo, der in Richtung Heiligenbronn unterwegs war. Ihm waren die entstempelten Nummernschilder am Wagen aufgefallen.

Eine Streife des Schramberger Polizeireviers konnte den VW zunächst nicht ausfindig machen. Der war nämlich mittlerweile in Richtung Fluorn-Winzeln unterwegs. Beamten des Oberndorfer Reviers entdeckten den gesuchten Wagen schließlich in der Dornhaner Straße in Hochmössingen. Als die Polizisten sich dem Auto, in dem mittlerweile nur noch zwei der Jungen saßen, näherten, gab der Fahrer Vollgas und flüchtete.

Mit hohen Geschwindigkeiten und riskanten Überholmanövern ging es von Hochmössingen über den Lindenhof. Schließlich endete die Verfolgungsjagd in Altoberndorf. Mittlerweile hatten sich sieben Polizeiautos an die bereiften Fersen der Kids geheftet. Die beiden polizeibekannten Jungen (13 und 15 Jahre alt) wurden schlussendlich am Neckarufer gestellt. Dort hatten sie sich im Gebüsch versteckt, nachdem sie das Auto irgendwo abgestellt hatten. Die Ermittlungen dauern noch an.

Unter den Anliegern der Kienzlestraße herrschte derweil helle Aufregung. Sie wussten ja nicht, was da vor sich ging, berichtet ein Anwohner. Einige wollen sogar zwei Schüsse gehört haben. Dazu gibt es aber weder von der Staatsanwaltschaft noch von der Polizei eine Bestätigung.

Der Oberndorfer Revierleiter Ulrich Effenberger erklärte auf Anfrage unserer Zeitung, dass ein Schusswechsel auf jeden Fall protokolliert werden müsste – selbst, wenn nur in die Luft gefeuert worden wäre. Jede abgegebene Patrone muss notiert werden. Seine Kollegen hätten nichts dergleichen aufgeschrieben.

Er fragte extra nochmals bei den Polizisten nach, die beim Einsatz dabei waren. Keiner von ihnen habe Schüsse gehört. Man schließe somit auch aus, dass von Seiten der Jugendlichen Gebrauch von einer Schusswaffe gemacht worden sei.

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Marcella Danner

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