
Von Holger Rohde
Gut gespielt, im Grunde kein Grund zu meckern, dennoch unzufrieden - so sehen es eben ehrgeizige Fußballer, wenn sie ein Spiel verlieren. Egal wie, egal gegen wen.
Die Akteure des SV Waldmössingen trauerten gegen den Landesligisten FC Gärtringen einigen guten Torchancen nach. Beim Stand von 0:2 gab die Elf von Trainer Matthias Bantle nicht auf. Kam durch Adel Grimm zum 1:2 und hätte durchaus noch das 2:2 und eine Verlängerung schaffen können. "Konditionell sind wir top fit", zeigt Bantle auf. Seine Spieler bestätigen dies unisono: "Schade, das dumme 0:1 kurz vor der Pause und insgesamt die Gegentore", ärgerte sich Tobias Rokweiler ein bisschen. Doch für ihn und seine Teamkollegen galt: Sie probierten alles, sie rannten, kämpften und stemmten sich gegen eine Gärtringer Mannschaft, die mit vielen Neuzugängen spielte, jedoch auf gleich fünf Leistungsträger verzichten musste.
Beim SV Waldmössingen fehlte nur Djordje Zec. Im Tor stand Daniel Ruf, weil Jens Schlegel erst bei Spielbeginn aus dem Urlaub gekommen war. Der merkte dann an: "Mir gefällt es in Waldmössingen. Wir haben eine gute Mannschaft mit vielen jungen Spielern und Potenzial." Er selber spürte zu Beginn der Vorbereitung besonders seine Beine: "Es ist ja bekannt, dass man bei Matthias Bantle viel laufen muss. Und so ist es bisher auch, aber wir sind fit und können 120 Minuten marschieren." Wie gegen Zimmern in der ersten Runde. Der nächste Coup blieb aus, der Knaller in der dritten Runde gegen den Oberligisten VfL Kirchheim. Tobias Heizmann und Co. fehlte im Abschluss das Quäntchen Glück. Trotz des 1:3 gegen Gärtringen stimmte die Leistung.