
Von Hans-Dieter Wagner Oberndorf. Eine Wanderung auf dem Kapellenrundweg im Bereich Haugenloch ist zurzeit ein lebensgefährliches Unterfangen: Vom Felsen bei der Haugenlochhöhle haben sich in den vergangenen Tagen bei einem Felsrutsch rund 200 Tonnen Gestein gelöst und sind zu Tal gedonnert. Die zum Teil mannshohen Felsenteile blieben teilweise auf dem Weg liegen oder rollten in den darunter liegenden Wald.
Eine Gefahr für die Häuser im Sulzbach bestand nie, lediglich der Kapellenrundweg ist betroffen und sollte im gefährdeten Bereich gemieden werden. Der Bauhof hat den gefährlichen Abschnitt zwischenzeitlich abgesperrt und einen Geologen mit der Untersuchung der Ursache und des weiteren Vorgehens beauftragt.
Sicher ist aber im Moment, dass jederzeit weitere Felsbrocken auf den beliebten Wanderweg fallen können und dass eine erhebliche Gefahr für Wanderer und Spaziergänger besteht, zumal im Gestein bereits mit dem bloßen Auge weitere Abspaltungen erkennbar sind.