
Von Michael Klaiber
Nusplingen. Zahlreiche Zuschauer säumten am Sonntag trotz des schlechten Wetters die Straßen von Nusplingen. Mit dem bunten Umzug erreichte das Ringtreffen des Narrenfreundschaftsrings Zollernalb seinen unumstirttenen Höhepunkt.
Schon am Sonntagmorgen ging der Festreigen los. Pfarrer Renny Mundenkurian hielt mit den Gläubigen eine Narrenmesse in der Kirche Maria Königin ab, die von den Kindergartenkindern mitgestaltet wurde und an Originalität kaum zu überbieten war. Der Gottesdienst endete mit einer Polonaise durch die Kirche und einem standesgemäßen "Narri – Narro".
Anschließend fand im Pfarrsaal der Zunftmeisterempfang statt, bei dem sowohl Bürgermeister Alfons Kühlwein als auch Landrat Günther-Martin Pauli anwesend waren und mit dem Orden des Narrenfreundschaftsrings ausgezeichnet wurden. Der große Ringumzug startete pünktlich um 13.30 Uhr. Zahlreiche Zuschauer säumten die Straßen. Angeführt wurde der Festzug vom Fanfarenzug Nusplingen und der einheimischen Narrenschar, denen die verschiedenen Ringzünfte folgten. Da nach dem Umzug kein großes Festzelt vorhanden war, verteilten sich die vielen Umzugsteilnehmer auf die 16 Besenwirtschaften im Ort und verwandelten den Heubergort in eine wahren Narrenstadt.
Im Narrenort "Nuspilo" feierten die Narren anschließend bis zum Abend