Nusplingen (mik). Kein Einsehen hatte der Wettergott mit den Veranstaltern der Nusplinger Dorfweihnacht: Während der gesamten Veranstaltung prasselte Regen vom Himmel nieder.

Wodurch sich die Nusplinger allerdings nicht vom Feiern abhalten ließen. Die Zuschauer, allen voran die Kinder, fanden in der Ortsmitte einen festlich beleuchteten Heira-Platz vor, dessen weihnachtlicher Dekor auf die anstehenden Festtage einstimmte. Nach der Begrüßungsansprache der Albvereinsvorsitzenden Isolde Moser spielten die Bärataler Alphornbläser auf ihren Naturtoninstrumenten, Milena Buhl las den Besuchern die Weihnachtsgeschichte vor – und dann erschienen auch schon Sankt Nikolaus und sein Knecht Ruprecht auf dem Marktplatz. Im Gegensatz zu seinem düsteren und schweigsamen Knecht erwies sich Nikolaus als sehr redselig. Unter den Zuhörern machte alsbald das Gerücht die Runde, der Heilige müsse aus dem benachbarten Landkreis Tuttlingen stammen – diesen Schluss lasse zumindest sein Dialekteinschlag zu.

Die weitere musikalische Umrahmung der trotz des schlechten Wetters gut besuchten Dorfweihnacht lag in den bewährten Händen der Jugendkapelle des Musikvereins. Unter der Leitung von Dirigent Franz Dett intonierten die Nachwuchsmusiker bekannte Weihnachtslieder, und so mancher Besucher beteiligte sich stimmgewaltig an der Pflege des Liedguts. Nachdem mehrere Kinder Weihnachtsgedichte vorgetragen hatten, bekamen ihre anwesenden Altersgenossen alle Geschenke von Nikolaus und seinem Helfer. Bei Glühwein, Punsch und weiteren Köstlichkeiten klang eine rundum gelungene Veranstaltung in geselliger Runde aus.