
Von Manfred Maute Nusplingen. Als arbeits- und ereignisreich hat der Vorsitzende Herbert Schäfer in seinem Bericht bei der Hauptversammlung des "Fördervereins Alte Friedhofskirche St. Peter und Paul" das zurückliegende Geschäftsjahr bezeichnet. Im Mittelpunkt stand das umfangreiche Kulturprogramm mit insgesamt 14 Veranstaltungen, die alle sehr gut besucht gewesen seien und viele neue Gäste in das "Nusplinger Kleinod" gebracht hätten.
Das Bestreben des Fördervereins, zusammen mit den engagierten Künstlern ein möglichst hohes, anspruchsvolles Niveau zu bieten, sei einmal mehr in Erfüllung gegangen. Eine wichtige Rolle beim Bemühen, die Kirche St. Peter und Paul einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, spielten auch die rund 30 Führungen, die im abgelaufenen Jahr nahezu 600 Personen besucht hatten, sowie die Öffnungszeiten an allen Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr in den Monaten Mai bis Oktober.
Als besondere Aktion bezeichnete Schäfer die Translozierung der historischen Turmuhr der 1970 abgerissenen Katharinenkirche in den Turm der Kirche St. Peter und Paul – also den dokumentierten Abbau und anschließend möglichst originalgetreuen Aufbau dieses Baudenkmals. Auch die erste Herausgabe eines "Nusplinger Jahrbuches" unter der Federführung des Ausschussmitgliedes Udo Klaiber nannte der Vorsitzende.
Die Turmuhr soll am Tag des offenen Denkmals mit einem Schlagwerk und vier kleinen Messingglocken funktionstüchtig im Turm der Friedhofskirche präsentiert werden. Das "Nusplinger Jahrbuch" soll künftig mit Auszügen aus dem Gemeinde- und Pfarrarchiv jährlich neu erscheinen – immer auch im Kontext mit der Gegenwart.
Nach dem Bericht des Schriftführers Manfred Maute trug Kassiererin Maria Stier eine detaillierte Gegenüberstellung der Ausgaben und Einnahmen des abgelaufenen Geschäftsjahres vor. Nicht zuletzt der hohe Betrag an Spenden sorgte für einen positiven Saldo in Höhe von rund 3000 Euro. Schäfer dankte allen Spendern, Gönnern und Mitarbeitern, vor allem auch der Gemeinde, für die vertrauensvolle und gedeihliche Zusammenarbeit und stellte das für 2012 vorgesehene Kulturprogramm vor.
Im Anschluss begeisterte Udo Klaiber mit einem Vortrag zum Thema "Die Koalitionskriege und der Russlandfeldzug 1792 bis 1815 – Teilnahme Nusplinger Bürgersöhne und ihr Schicksal".