Von Albert Bantle

Niedereschach. In einem hart umkämpften Markt der Verbindungstechnik behauptet sich die Firma Johann Nepomuk Jerger seit Jahrezehnten glänzend. Vor allem die Kombination aus zukunftsweisender Vollautomatisation und beständigem Innovationsdruck beschert dem Spezialisten im Dreischichtbetrieb die Verarbeitung von mehreren Tausend Tonnen Stahl pro Jahr. Dem mittlerweile gewohnheitsmäßigem Preiskampf in der Branche begegnet das Innovationsunternehmen mit Flexibilität und einem Qualitätsstandard, der mittlerweile treue Kunden weltweit bedeutet. Die Jerger KG exportiert ins europäische Ausland, in die USA, nach Kanada, Südafrika, Australien und in den Asiatischen Raum.

Die langjährige Erfahrung ist Basis für eine konsequente Weiterentwicklung und Optimierung der Produktionseinrichtungen. Mehrfache stirnseitige Bearbeitungsmöglichkeiten wie Fräsen, Bohren, Stoßen, Gewindeschneiden, Drehen sind auf beiden Seiten des Werkstücks möglich. Insbesondere im Bereich der Querbearbeitungsmöglichkeiten sind die Effizienzsteigerungen gegenüber anderen Fertigungstechniken enorm.

Das alles ist aber nur möglich, wenn auch die Belegschaft mitzieht. Das ist bei der Firma Jerger der Fall. Vor diesem Hintergrund freuten sich die Geschäftsführer Ralph und Heiko Jerger im Rahmen einer Feierstunde, verdienstvolle Mitarbeiter für langjährige Betriebszugehörigkeit ehren zu können. Dies zeige auch, dass die "Chemie" zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stimme. Die Ehrung fand in der Schwedenschanze am Rohrhardsberg statt. Mit dem Bus ging es an den Fuß des Rohrhardsbergs. Danach wurde zur Vesperstube gewandert. Geehrt wurden Jürgen Ohnstedt (25 Jahre) sowie Heike Mayer, Siegfried Kanaske, Barbara Zepf, Ralf Schreiner, Svetomir Pokas und Christian Penndorf (alle zehn Jahre).