
Niedereschach-Fischbach (alb). Ortschaftsrats-Zuhörer Herbert Schlenker ergriff in der Fischbacher Sitzung das Wort und sprach die Einfahrt vom Sommerberg in die Königsfelder Straße an. Dort müssten dringend Halte- und Seitenmarkierungen angebracht werden, damit die Gefahrensituation entschärft werde. Die Autofahrer wüssten nicht, dass sie sich dort rechts einordnen müssen. Der angebrachte Spiegel sei sehr gut, helfe in der Situation jedoch nicht weiter.
Eine vordere Haltelinie wäre notwendig, damit die Autofahrer wissen, wie weit sie in die Königsfelder Straße einfahren können. Weiter kritisierte Schlenker die zwei unschönen Betonklötze in der Fischbacher Ortsmitte, die dort helfen sollen, dass von der Einfahrt Sinkinger Straße in die Schramberger Straße der dortige Bereich nicht als "dritte Spur" verwendet wird. Bereits im Jahr 2007, so Schlenker, sei dieser Tagesordnungspunkt schon einmal im Ortschaftsrat beraten worden. Damals sei versuchsweise ein markierter Bereich eingerichtet worden, der sich bewährt habe. Er regte an, diese bisherige provisorische nun in eine endgültige Regelung umzuwandeln und eventuell Kopfsteinpflaster hierfür zu verwenden.
Ortschaftsrat Holger Tranzer äußerte Bedenken hinsichtlich des nächtlichen Lärms. Ortsvorsteher Peter Engesser wies darauf hin, dass dieses Thema bereits bei verschiedenen Frühschoppengesprächen diskutiert wurde. Auf jeden Fall, so Herbert Schlenker, sollte eine Lösung gefunden werden, bevor der nun noch fehlende Feinbelag auf die Straße aufgebracht wird. Ortschaftsrat Armin Müller erklärte, dass die ganze Situation ohnehin nicht die Gemeinde betreffe sondern den Kreis und das Land, weil es sich im dortigen Bereich um eine Landes- und Kreisstraße handle. Nach längerer Diskussion einigte man sich darauf, dass der Bürgermeister mit den Verkehrsbehörden Kontakt aufnehmen soll.