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Niedereschach Gemeinde Niedereschach gibt Fallobst zur Ernte frei

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In Niedereschach und vielen anderen Orten verfault wieder jede Menge Obst, weil sich keiner um die Ernte kümmert. Oft hängen die Bäume voll mit Früchten. Der katholische Pfarrer Peter Konetschny findet die "Mundraub"-Initiative richtig gut. Foto: Bantle Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Albert Bantle Niedereschach/Dauchingen. Wer kennt das nicht? Einsam am Wegesrand stehen Obstbäume, prall behängt mit leckerem Früchten. Die Frage ist, ob sich jeder daran bedienen kann, denn kaum einer weiß, wem der Baum gehört. Nach einiger Zeit sind die Kirschen, Äpfel, Birnen oder Pflaumen überreif und verfaulen an Baum oder Boden. Auch in Niedereschach gibt es viele solcher Bäume.

Beispielsweise rund um das Neubaugebiet "In Gräbern", wo als Ausgleichsmaßnahme der Gemeinde eine Obstbaumwiese angelegt wurde. Dort hat die Gemeinde nichts dagegen, wenn das Obst einfach geerntet wird.

Im Internet unter www. mundraub.org/map hat sich sogar eine Initiative entwickelt, die möchte, dass das "herrenloses Obst" künftig nicht mehr am Baum verrottet und deshalb "Mundraub", auf das herrenlose Obst bezogen, wieder salonfähig machen möchte. Dieser Initiative kann auch der katholische Pfarrer Peter Konetschny einiges abgewinnen. Auch er weiß dass jedes Jahr herrliche Früchte an tausenden herrenloser oder vergessener Obstbäume an Landstraßen oder in verlassenen Gärten verderben. Oft sind es kostbare alte Sorten in heimatlicher Umgebung.

"Wie hier teilweise mit den Gaben Gottes umgegangen wird, schreit manchmal zum Himmel", meint der Pfarrer der Seelsorgeeinheit Niedereschach/Dauchingen. Die Initiative mundraub.org bietet nun allen eine Internet-Plattform, in die wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten eingetragen werden können. Sie sind ein Geschenk der Natur. Die Initiatoren sind sich bewusst, dass vermeintlich herrenlose Bäume an einer verlassenen Landstraße jemandem gehören könnten. Ob Bund, Land oder Privatperson, niemand soll zum Diebstahl animiert werden. Mit dem Wachsen der nun geschaffenen Plattform wollen die Initiatoren erreichen, dass die Besitzer ihre Bäume für alle sichtbar freigeben, damit Interessierte ohne schlechtes Gewissen nach Herzenslust "mundrauben" können.

Die Initiatoren hoffen, dass die "Schätze vor der Haustür" wieder entdeckt werden. Bioäpfel und Ökokirschen aus Übersee würden dann bald kein Thema mehr sein. Die Idee der Mundraub-Internet-Plattform kam zwei jungen Menschen bei einer Paddeltour in Sachsen. Wenn das Angebot funktioniert, kann viel heimisches Obst gerettet werden.

 
 

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