Niedereschach (alb). Eine positive Bilanz zogen nun bei der Jahresabschlussfeier im Radlerheim in der Kulturfabrik die von Gernot Stärk geleiteten Niedereschacher Senioren. Bereits im Jahr 2009 haben die Senioren, bedingt durch eine Erkrankung von Stärk, begonnen, die Organisation der beliebten Wandertouren umzustellen, und diese Form der Seniorenarbeit habe auch im vergangenen Jahr wiederum gut funktioniert, so Stärk bei seinen Ausführungen. "Sämtliche, von einzelnen Mitwanderern ausgearbeiteten Sommertouren bescherten uns unvergessene Erlebnisse", so Stärk. Es gelte, eine seniorengerechte Wanderstrecke vorher abzugehen, ein ansprechendes Gasthaus zu finden und den zeitlichen Ablauf des Tages festzulegen. Angesichts dieser Herausforderungen verteilte Stärk kräftig Komplimente an alle Organisatoren der Touren. "Ihr habt eure Aufgaben durch die Reihe alle ausgezeichnet gelöst. Wir haben tolle Ziele angesteuert, haben neue Gegenden kennengelernt und immer durch die Bewegung in der Natur auch etwas für unsere Gesundheit getan. Wie viel wir alle dabei auch vom sozialen Miteinander profitieren, wird uns erst dann bewusst werden, wenn wir diese gemeinschaftlichen Erlebnisse nicht mehr haben. Aber das liegt hoffentlich noch in weiter Ferne", so Stärk.

Danach ging Stärk auf die 2012 durchgeführten Wandertouren ein. 733 Teilnehmer, 40 mehr als 2011, bedeuteten dabei im zwölften Jahr des Bestehens der Gruppe einen neuen Rekord. Im Durchschnitt waren es pro Tour 48 Teilnehmer. Über 200 Veranstaltungen habe man in den vergangenen zwölf Jahren durchgeführt, und immer wieder seien neue Teilnehmer zu sehen gewesen. Mit der "Verjüngung" habe man bei den Senioren in Niedereschach also kein Problem. "Wir sind kein Verein mit Statuten, nur ein loser Zusammenschluss", so Stärk. Was die Buskapazität anbetrifft, stoße man zwischenzeitlich des öfteren an die Grenzen, und so mussten im abgelaufenen Jahr bei drei Veranstaltungen sogar Privat-Autos eingesetzt werden.

Auch das Jahresprogramm 2013 stellte Stärk vor. Dabei wurde der Wunsch nach Ausfahrten ohne Wanderungen zumindest teilweise erfüllt. Unter anderem stehen nächstes Jahr eine Theaterfahrt und eine Fahrt ins Schulmuseum nach Zell-Weierbach auf dem Programm. Die Touren werden wieder von verschiedenen Mitgliedern des Treffs vorgeschlagen, ausgearbeitet und auch durchgeführt. Zur Freude aller, wird Stärk auch 2013 die Leitung bei den Niedereschacher Senioren inne haben. Gefreut haben sich die Senioren bei ihrem Jahresabschluss nicht nur über den Besuch vom Bürgermeister Martin Ragg und einen Film von Günter Weber als Rückblick auf die Veranstaltungen 2012, sondern auch über die Bewirtung durch Ute Flaig, Brigitta Koslowski und Susanne Baur. Ragg lobte besonders die Arbeit von Gernot Stärk. Zudem informierte der Schultes über die derzeit laufenden kommunalen Projekte der Gemeinde. Schon so etwas wie ein "Markenzeichen" des Bürgermeisters ist es geworden, dass er in der Adventszeit gerne zur Trompete greift, und das tat der Schultes auch beim Seniorentreff und begleitete beim Gesang auf der Trompete.