Neuweiler Waldschule vermittelt jetzt den Eindruck einer Kunstgalerie

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"Drei Farben und drei Formen gestalten die Welt" lautet das Credo der Schülerkunst, die die Waldschule schmückt. Foto: Schabert Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Hans Schabert

Neuweiler. Die Waldschule in Neuweiler ist bunter und freundlicher geworden. Sowohl innen als auch außen vermittelt sie jetzt dank eines Projekts von Kunstlehrerin Heidi Herz ein wenig den Eindruck einer Kunstgalerie.

Erreicht haben dies die Mädchen und Jungen der Klassen sieben bis neun, die in einem Jahresprojekt mit ihrer Lehrerin daran gearbeitet haben. Einfallsreichtum beim künstlerischen Gestalten sowie handwerkliches Geschick sprechen aus den Objekten, wenn neben Gemaltem zusammengesetzte Teile von Keramikplatten oder bunte Kreidestücke zu einem Bild geformt den Blick anziehen.

Rektor Wolfgang Rapp begrüßte in der Aula die Lehrerschaft und alle Klassen der Schule sowie einige Eltern. Er sparte nicht mit Lob für die am Gesamtwerk Beteiligten. Im Gespräch verriet er, dass sich die Begeisterung bei der Ankündigung des Vorhabens bei einigen Schülern in Grenzen gehalten habe. Aber die mit sechs Wochenstunden an der Waldschule und sonst im Seminar für Lehrerausbildung in Freudenstadt tätige Projektleiterin Heidi Herz habe es verstanden, die jungen Leute rasch zu begeistern.

Herz erläuterte: Von Menschen gehe das Gestalten der Welt aus, in der sie leben. Dies sei schon bei den Höhlenbewohnern so gewesen. Besonders habe man sich bei dem Projekt mit den Themen "music and dance" sowie "Natur" befasst. Mit diesen sei ein Stück Menschheitsgeschichte geschrieben worden.

Klein, aber fein sei Neuweilers Schule, so Bürgermeister Martin Buchwald. Er dankte Schülerinnen, Schülern und Lehrern dafür, dass sie jetzt noch schöner sei. Mit "I need a girl", einem Stück, das man als zeitkritischen Sprechgesang bezeichnen kann, und dem Titel "Rhythmus meines Lebens" rundeten zwei Schülergruppen die Eröffnung der Präsentation musikalisch ab.

Danach wurde von den Grundschülern und den unteren Hauptschulklassen das in einer Vielfalt von Arten und Material Geschaffene intensiv besichtigt. Die Größeren erklärten den Kleinen die Werke. Wie es zu einem Fest gehört, gab es auch eine Bewirtung. Damit die Schülerinnen hinter der Theke ein gutes Angebot hatten, sorgten mit die Lehrerinnen Julia Braun und Maren Seifert zusammen mit Eltern dafür.

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